Der CONSTMACH V-90 ist das kapazitätsstärkste Modell der V-Serie mobiler Sandherstellungsmaschinen und setzt einen Vertikalprallbrecher (VSI) als Formgebungsstufe ein. Die folgenden Abschnitte behandeln die verarbeiteten Materialien, die erzeugten Produkte, die bedienten Branchen, den Vergleich mit Tertiärprallbrechanlagen sowie die Integration in eine umfassendere Anlage.
Welche Materialien können verarbeitet werden
Der V-90 verarbeitet vorgebrochenes Gestein unterschiedlicher Härte. CONSTMACH nennt folgende geeignete Aufgabematerialien:
- Kalkstein
- Basalt
- Granit
- Dolomit
- Gabbro
Das Aufgabematerial hat in der Regel bereits vorherige Brechstufen durchlaufen, bei einer maximalen Aufgabekorngröße von 45 mm.
Welche Produkte werden erzeugt
Die Anlage erzeugt Brechsand und gut geformte feine Gesteinskörnung. Mit ihrem dreistufigen Vibrationssieb kann sie eine 0-5 mm Sandfraktion zusammen mit bis zu drei weiteren Endfraktionen gleichzeitig liefern. Die VSI-Wirkung dient speziell dazu, eine kubische Kornform zu erzielen.
Welche Branchen nutzen sie
Der V-90 wird eingesetzt, wo Brechsand und geformte feine Gesteinskörnung benötigt werden, unter anderem in:
- Transportbeton-Produktion
- Asphalt- und Straßentragschichtversorgung
- Gesteinskörnungsgewinnung und -aufbereitung
V-Serie Vsi im Vergleich zu T-Serie Tertiärprall: Welche Wahl wann
Die V-Serie nutzt einen Vertikalprallbrecher, der das Material gegen Prallplatten oder ein Gesteinsbett beschleunigt, während die T-Serie einen horizontalen Tertiärprallbrecher einsetzt, der Material gegen Prallplatten zerkleinert und eine größere Aufgabekorngröße (bis 150 mm) aufnimmt. VSI-Anlagen wie der V-90 werden häufig bevorzugt, wenn das Aufgabematerial hochabrasiv ist und die Feinformgebung im Vordergrund steht. Die Wahl hängt von der Abrasivität des Aufgabematerials, der verfügbaren Aufgabekorngröße und der erforderlichen Körnung ab.
Verschleißteile und Wartung
Als Vertikalprallbrecher besitzt der V-90 Verschleißteile im Bereich Rotor und Brechraum. Typische Aspekte sind:
- Rotorverschleißteile wie Verschleißspitzen und Verteilerteile
- Prallplatten bzw. Verschleißplatten / Gesteinsauskleidung je nach Brechraumkonfiguration
- Aufgabe- und Siebbeläge
- Förderbänder
Die Verschleißraten hängen von der Härte und Abrasivität des verarbeiteten Materials ab, und Rotor- sowie Brechraum-Verschleißteile werden im Rahmen des Routinebetriebs geprüft.
Vergleich zu alternativen Konfigurationen
Im Vergleich zu einer stationären VSI-Anlage verringert der mobile V-90 die bauseitigen Vorbereitungen und ermöglicht eine Standortverlagerung. Im Vergleich zu einem horizontalen Prallbrecher in der Endstufe bietet der VSI im Allgemeinen eine stärkere Kornformgebung und wird mit abrasiverem Aufgabematerial in Verbindung gebracht, während ein Tertiärprallbrecher eine größere Aufgabekorngröße aufnimmt und bei mittel- und geringabrasiven Materialien eingesetzt wird.
Anlagenintegration
Der V-90 trägt Aufgabetrichter, Brecher, Sieb und Förderbänder auf einem einzigen Fahrgestell und läuft als Sandherstellungsstufe nachgeschaltet zur Primär- und Sekundärbrechung. Überkorn wird über das Rückführband zum Brecher zurückgeführt, und abgestufte Produkte werden über die Lagerbänder ausgetragen.








