Die mobile Tertiärprallbrechanlage CONSTMACH T-75 ist eine Feingesteinskörnungs- und Sandherstellungseinheit, die als Endstufe in Brech- und Siebbetrieben eingesetzt wird. Die folgenden Abschnitte fassen die verarbeiteten Materialien, die erzeugten Produkte, die bedienten Branchen, den Vergleich mit Vertikalprallbrecher-Anlagen (VSI) sowie die Integration in eine umfassendere Anlage zusammen.
Welche Materialien können verarbeitet werden
Der T-75 ist für die Verarbeitung von vorgebrochenem Gestein unterschiedlicher Härte ausgelegt. CONSTMACH nennt folgende geeignete Aufgabematerialien:
- Granit
- Basalt
- Dolomit
- Gabbro
- Kalkstein
Das Aufgabematerial hat in der Regel bereits Primär- und Sekundärbrechung durchlaufen, bei einer maximalen Aufgabekorngröße von 150 mm.
Welche Produkte werden erzeugt
Die Anlage ist darauf ausgelegt, Brechsand und abgestufte feine Gesteinskörnung zu erzeugen. Mit ihrem dreistufigen Vibrationssieb kann sie eine 0-5 mm Sandfraktion zusammen mit bis zu drei weiteren abgestuften Fraktionen gleichzeitig liefern. Die Prallbrechwirkung dient dazu, im Feinprodukt eine kubische Kornform zu erzielen.
Welche Branchen nutzen sie
Der T-75 wird eingesetzt, wo Brechsand und geformte feine Gesteinskörnung benötigt werden, unter anderem in:
- Transportbeton-Produktion
- Versorgung mit Asphalt- und Straßentragschichtmaterial
- Gesteinskörnungsgewinnung und -aufbereitung
T-Serie Tertiärprall im Vergleich zu V-Serie Vsi: Welche Wahl wann
Die T-Serie nutzt einen horizontalen Tertiärprallbrecher, während die V-Serie einen Vertikalprallbrecher einsetzt. Der T-75 nimmt eine größere Aufgabekorngröße (150 mm) auf als die vergleichbaren VSI-Einheiten und zerkleinert Material durch Prallwirkung gegen Prallplatten. Eine VSI-Anlage beschleunigt Material gegen Prallplatten oder ein Gesteinsbett und wird häufig für hochabrasives Aufgabematerial bevorzugt. Die Wahl hängt von der Abrasivität des Aufgabematerials, der erforderlichen Körnung und der Position der Einheit im Kreislauf ab.
Verschleißteile und Wartung
Als Prallbrecher besitzt der T-75 Verschleißteile im Brechraum, die während des Betriebs verschleißen. Typische Aspekte sind:
- Am Rotor montierte Schlagleisten
- Prallplatten und Brechraumauskleidungen
- Aufgabe- und Siebbeläge
- Förderbänder
Die Verschleißraten hängen von der Härte und Abrasivität des verarbeiteten Materials ab. Die routinemäßige Prüfung der Brechraum-Verschleißteile ist Teil des normalen Betriebs.
Vergleich zu alternativen Konfigurationen
Im Vergleich zu einer stationären Tertiäranlage verringert der mobile T-75 die bauseitigen Vorbereitungen und ermöglicht eine Standortverlagerung. Im Vergleich zu einem Kegelbrecher in derselben Endstufe erzeugt der Tertiärprallbrecher im Allgemeinen einen höheren Feinanteil und eine kubische Form, was die Sandproduktion unterstützt, während Kegelbrecher typischerweise für härtere, abrasivere Einsätze eingesetzt werden.
Anlagenintegration
Der T-75 trägt Aufgabeeinrichtung, Brecher, Sieb und Förderbänder auf einem einzigen Fahrgestell und kann als eigenständige Sandherstellungsstufe oder nachgeschaltet zu separaten mobilen oder stationären Primär- und Sekundäranlagen betrieben werden. Überkorn wird über das Rückführband zum Brecher zurückgeführt, und abgestufte Produkte werden über die Lagerbänder ausgetragen.







