Die mobile Tertiärprallbrechanlage CONSTMACH T-120 ist das kapazitätsstärkste Modell der T-Serie und wird als Endstufe für Brechsand und feine Gesteinskörnung eingesetzt. Die folgenden Abschnitte behandeln die verarbeiteten Materialien, die erzeugten Produkte, die bedienten Branchen, den Vergleich mit VSI-Anlagen sowie die Integration in eine umfassendere Anlage.
Welche Materialien können verarbeitet werden
Der T-120 verarbeitet vorgebrochenes Gestein unterschiedlicher Härte. CONSTMACH nennt folgende geeignete Aufgabematerialien:
- Granit
- Basalt
- Dolomit
- Gabbro
- Kalkstein
Das Aufgabematerial hat in der Regel bereits Primär- und Sekundärbrechung durchlaufen, bei einer maximalen Aufgabekorngröße von 150 mm.
Welche Produkte werden erzeugt
Die Anlage erzeugt Brechsand und abgestufte feine Gesteinskörnung. Mit ihrem dreistufigen Vibrationssieb kann sie eine 0-5 mm Sandfraktion zusammen mit bis zu drei weiteren abgestuften Fraktionen gleichzeitig liefern. Die Prallbrechwirkung dient dazu, eine kubische Kornform zu erzielen.
Welche Branchen nutzen sie
Der T-120 wird eingesetzt, wo Brechsand und geformte feine Gesteinskörnung benötigt werden, unter anderem in:
- Transportbeton-Produktion
- Asphalt- und Straßentragschichtversorgung
- Gesteinskörnungsgewinnung und -aufbereitung
T-Serie Tertiärprall im Vergleich zu V-Serie Vsi: Welche Wahl wann
Die T-Serie nutzt einen horizontalen Tertiärprallbrecher, während die V-Serie einen Vertikalprallbrecher einsetzt. Der T-120 nimmt eine größere Aufgabekorngröße (150 mm) auf als die vergleichbaren VSI-Einheiten und zerkleinert Material durch Prallwirkung gegen Prallplatten. Eine VSI-Anlage beschleunigt Material gegen Prallplatten oder ein Gesteinsbett und wird häufig für hochabrasives Aufgabematerial bevorzugt. Die Wahl hängt von der Abrasivität des Aufgabematerials, der erforderlichen Körnung und der Position der Einheit im Kreislauf ab.
Verschleißteile und Wartung
Als Prallbrecher besitzt der T-120 Verschleißteile im Brechraum. Typische Aspekte sind:
- Schlagleisten am Rotor
- Prallplatten und Brechraumauskleidungen
- Aufgabe- und Siebbeläge
- Förderbänder
Die Verschleißraten hängen von der Härte und Abrasivität des verarbeiteten Materials ab, und Brechraum-Verschleißteile werden im Rahmen des Routinebetriebs geprüft.
Vergleich zu alternativen Konfigurationen
Im Vergleich zu einer stationären Tertiäranlage verringert der mobile T-120 die bauseitigen Vorbereitungen und ermöglicht eine Standortverlagerung. Im Vergleich zu einem Kegelbrecher in derselben Endstufe erzeugt der Tertiärprallbrecher im Allgemeinen einen höheren Feinanteil und eine für die Sandproduktion geeignete kubische Form, während Kegelbrecher typischerweise für härtere, abrasivere Einsätze eingesetzt werden.
Anlagenintegration
Der T-120 trägt Aufgabeeinrichtung, Brecher, Sieb und Förderbänder auf einem einzigen Fahrgestell und kann als eigenständige Sandherstellungsstufe oder nachgeschaltet zu separaten Primär- und Sekundäranlagen betrieben werden. Überkorn wird über das Rückführband zum Brecher zurückgeführt, und abgestufte Produkte werden über die Lagerbänder ausgetragen.







