Stationary 60 wird für dauerhafte Transportbeton-Anlagen angeschafft, die die städtische Belieferung, Infrastrukturprogramme (Brücken, Dämme, Autobahnen, Häfen), große Fertigteilwerke und die Betonproduktion vor Ort bei Großbauprojekten bedienen. Bediener entscheiden sich für Stationary 60, wenn das Produktionsziel über mehrere Jahre an einem einzigen Standort stabil ist und die anfängliche Investition in bauseitige Leistungen durch die dauerhafte Auslastung gerechtfertigt wird.
Was Stationary 60 produziert
Stationary 60 produziert Transportbeton mit einer Nennkapazität von 60 m³/h. Die Betonleistung wird an die Betonrezeptur des Kunden angepasst – typische Rezepturen reichen von Konstruktionsbeton mit niedrigem Setzmaß (C20–C50) über Fließbeton mit hohem Setzmaß bis hin zu Sonderbetonen wie Faserbeton, Leichtbeton und Walzbeton (RCC). Die Ausgabe erfolgt direkt in Fahrmischer zur Anlieferung an den Einbauort.
Eignungsfaktoren
Stationary 60 eignet sich für Projekte mit: einem festen Standort für mindestens 2–5 Jahre, Straßenzufahrt für den Fahrmischer-Umlaufverkehr, einer Stromversorgung entsprechend der Gesamtmotorleistung der Anlage (125 kW) und einer Wasserversorgung, die den Anforderungen an die Betonqualität entspricht. Bei Höhenbeschränkungen, Anforderungen an eine Innenaufstellung oder kurzfristigem Einsatz sind mobile oder Kompaktanlagen besser geeignet.
Betriebliche Aspekte
Stationary 60 erfordert einen Wartungsplan mit täglichen Kontrollen (Wassersysteme, Förderbänder, Verschleißplatten des Mischers), wöchentlichen Kontrollen (elektrische Schütze, Hydrauliksystem, Schmierung) und vierteljährlichen Generalüberholungen (Mischarme und Behälterauskleidungen, Kalibrierung des Wägesystems). Die Ersatzteilbevorratung konzentriert sich auf geschraubte Verschleißplatten und Wägezellen des Wägesystems; CONSTMACH liefert empfohlene Ersatzteillisten, die auf die erwarteten Betriebsstunden abgestimmt sind.
Vergleich mit Alternativen
Im Vergleich zu mobilen und Kompaktanlagen ähnlicher Kapazität bietet Stationary 60: höheren Spitzendurchsatz (vollständige Auslegung für Dauerbetrieb), eine längere Nutzungsdauer zwischen größeren Generalüberholungen und niedrigere Betriebskosten pro Kubikmeter über die Lebensdauer der Anlage. Der Kompromiss besteht in den anfänglichen bauseitigen Leistungen – Fundamentplatten, Rampen, Silosockel – und einem längeren Zeitrahmen für die Standortvorbereitung vor der ersten Betonproduktion.























