Stationäre Sieb- und Waschanlage

Die CONSTMACH stationäre Sieb- und Waschanlage ist eine feste Installation, die Größentrennung und Wäsche in einer einzigen integrierten Linie vereint, um sauberen, klassierten Sand und Zuschlagstoff zu erzeugen. Sie gehört zur Produktgruppe der Sand- und Kieswaschanlagen und wird von Steinbrüchen, Sand- und Kiesgruben sowie Zuschlagstoffproduzenten eingesetzt, die eine dauerhafte, leistungsstarke Anlage benötigen, um rohes, verunreinigtes Aufgabematerial in marktfertige gewaschene Produkte umzuwandeln. Da es sich um eine stationäre Anlage handelt, sind ihre Struktur, Förderer und ihr Wassersystem auf den jeweiligen Standort, das Aufgabematerial und die gewünschten Produktfraktionen abgestimmt.

Die Anlage arbeitet in einer Abfolge von Stufen. Das Rohmaterial wird in einen Aufgabetrichter mit Schwingaufgeber gefüllt, der einen kontrollierten Materialfluss auf ein Aufgabeband abgibt. Das Band befördert das Material zu einer Vibrationssiebmaschine mit Sprühdüsen. Auf dem Sieb wird das Aufgabematerial in verschiedene Größenfraktionen getrennt, während unter Druck stehendes Wasser die Partikel wäscht und feine Verunreinigungen durch das Siebgewebe spült. Überkorn und klassierte Grobfraktionen werden auf Haldenförderer ausgetragen, während die Feinfraktion und das Waschwasser zur Sandwäsche-Stufe weitergeleitet werden.

Für die Sandfraktion kann die Anlage je nach Produktspezifikation mit unterschiedlichen Waschtechnologien ausgestattet werden: einem Schneckenwäscher (Sandschnecke), einem Schaufelradwäscher oder einer hydrozyklonbasierten Einheit. Diese Geräte waschen den Sand, trennen ihn vom schluffhaltigen Wasser und entwässern das Produkt, sodass es mit einem handhabbaren Feuchtegehalt gelagert werden kann. Die Auswahl und Kombination der Wäscher richtet sich nach dem erforderlichen Durchsatz sowie nach Anzahl und Größe der zu erzeugenden Endfraktionen.

Während des gesamten Prozesses ist Wasser entscheidend für die Leistung. Das Sprühwasser auf dem Sieb und das Waschwasser im Sandwäscher tragen Ton, Schluff und Staub ab. Dieses Schmutzwasser wird einer Wassermanagement-Stufe zugeführt, in der Absetzbecken, Eindicker oder Filterpressen die Feststoffe vom Wasser trennen. Das geklärte Wasser kann anschließend in die Anlage zurückgeführt werden, was den Frischwasserbedarf senkt und die Ableitung von Feinstoffen kontrollieren hilft, während die abgetrennten Feststoffe als handhabbarer Filterkuchen oder Schlamm abgeführt werden.

Die Anlage eignet sich für Natursand und Kies ebenso wie für Brechkorn und entfernt Ton, Schluff und Staub, um saubere Produkte zu liefern. Die Standardkonfiguration bietet eine Produktionsleistung im Bereich von etwa 100 bis 250 Tonnen pro Stunde, bei einer maximalen Aufgabegröße von rund 200 mm und einer Aufgabehöhe von etwa 4,5 Metern. Das genaue Layout, die Anzahl der Siebdecks und die Auswahl der Wäscher werden auf die gewünschte Leistung und den Produktmix abgestimmt, sodass die Anlage gleichzeitig mehrere gewaschene Sand- und Zuschlagstofffraktionen erzeugen kann.

Zu den Kernkomponenten gehören der Aufgabetrichter und der Schwingaufgeber, das Aufgabeband, die mehrdeckige Vibrationssiebmaschine mit Waschdüsen, die gewählte Sandwäsche-Einheit, die Haldenförderer und die Wasseraufbereitungsanlage. Die Anlage wird über einen Schaltschrank mit PLC-Automatisierung auf Basis industrietauglicher Elektrokomponenten gesteuert, der Aufgeber, Förderer, Sieb und Wäscher koordiniert und einen kontinuierlichen Betrieb der Linie mit minimalem manuellem Eingriff ermöglicht.

Als komplette, feste Waschanlage ist die stationäre Sieb- und Waschanlage für Standorte mit stabilem, langfristigem Produktionsbedarf ausgelegt. Durch die Integration von Siebung, Wäsche und Wassermanagement auf einem Fundament liefert sie gleichmäßigen, gut klassierten gewaschenen Zuschlagstoff und Sand für den Einsatz in Beton, Asphalt, Putz und Baufüllmaterial, während der geschlossene Wasserkreislauf einen effizienten Wassereinsatz vor Ort unterstützt.

Stationäre Sieb- und Waschanlage Technische Daten

ProduktionsleistungVariiert von 100 bis 250 t/h
Maximale Aufgabegröße200 mm
Aufgabehöhe4,5 m
HauptkonfigurationAufgabetrichter + Vibrationssiebmaschine mit Wäscher + Schneckenwäscher / Schaufelradwäscher / Hydrozyklon + Förderbänder
GesamtmotorleistungVariiert je nach Produktionsleistung
Erforderliche GeneratorleistungVariiert je nach Produktionsleistung
Gewicht der AnlageVariiert je nach Produktionsleistung
FAQ

Die CONSTMACH Stationäre Sieb- und Waschanlage ist eine feststehende Anlage, die Sand und Kies siebt und wäscht, um saubere, klassierte Produkte zu erzeugen. Die folgenden Abschnitte erläutern, was die Anlage produziert, welche Materialien sie verarbeitet, die Abfolge der Prozessstufen, wo sie eingesetzt wird, wie der Wasserkreislauf gesteuert wird und welche Wartung sie erfordert.

Was produziert die Anlage?

Sie erzeugt aus dem Rohmaterial mehrere gewaschene und klassierte Sand- und Gesteinskörnungsfraktionen. Ton, Schluff und Staub werden beim Waschen entfernt, sodass das Ausgangsmaterial sauber ist und sich für Beton, Asphalt und andere Bauanwendungen eignet.

Welche Materialien kann sie verarbeiten?

Die Anlage verarbeitet natürlichen Sand und Kies sowie gebrochenes Gestein. Die Standardkonfiguration nimmt eine maximale Aufgabegröße von rund 200 mm bei einer Aufgabehöhe von etwa 4,5 Metern auf.

Was sind die wichtigsten Prozessstufen?

  • Aufgabe: Ein Trichter mit Vibrationsrinne liefert einen kontrollierten Materialfluss auf ein Förderband.
  • Sieben und Waschen: Ein Vibrationssieb mit Sprühdüsen trennt die Fraktionen und spült Feinanteile heraus.
  • Sandwäsche: Ein Schnecken-, Schaufelrad- oder Hydrozyklon-Aggregat wäscht und entwässert den Sand.
  • Wasseraufbereitung: Absetzen und Klärung gewinnen Wasser zurück und trennen die Feststoffe ab.

Wo wird die Anlage eingesetzt?

Sie wird in Steinbrüchen, Sand- und Kiesgruben sowie an Standorten der Gesteinskörnungsproduktion eingesetzt, die eine dauerhafte Waschanlage mit hoher Leistung benötigen, die mehrere klassierte Produkte gleichzeitig erzeugt.

Wie wird das Wasser gesteuert?

Sprüh- und Waschwasser transportieren Ton, Schluff und Staub zu einer Wasseraufbereitungsstufe mit Absetzbecken, Eindickern oder Filterpressen. Geklärtes Wasser wird zur Anlage zurückgeführt, was den Frischwasserverbrauch senkt und den Austrag von Feinanteilen kontrolliert, während die abgetrennten Feststoffe als Filterkuchen oder Schlamm entnommen werden.

Welche Wartung ist erforderlich?

Die Routinewartung umfasst Siebbelag, Sprühdüsen, die Verschleißteile des Sandwäschers, Förderbänder und Tragrollen sowie die Prüfung von Pumpen und der Wasseraufbereitungsanlage. Da die Anlage SPS-gesteuert ist, wird auch das elektrische Steuersystem im Rahmen der regelmäßigen Wartung geprüft.

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