Prefeeding conveyor ist ein Vorbeschickungs-Förderband für Gesteinskörnung, das Rohmaterial von ebenerdigen Trichtern direkt zum Gesteinskörnungseinlauf einer Betonmischanlage transportiert. Sein Zweck ist es, die Aufschütt-Laderampe überflüssig zu machen, die andernfalls gebaut werden müsste, damit Radlader auffahren und in die erhöhten Gesteinskörnungstrichter der Anlage abkippen können.
Wo Prefeeding conveyor eingesetzt wird
Prefeeding conveyor wird bei mobilen Anlagen, Kompaktanlagen, stationären Anlagen und Trockenmischanlagen von CONSTMACH ergänzt, wenn der Kunde auf die bauseitigen Leistungen für die Laderampe verzichten möchte. Besonders verbreitet ist der Einsatz bei mobilen Anlagen (bei denen der Verzicht auf bauseitige Leistungen die zentrale Designphilosophie ist) sowie an städtischen oder umweltsensiblen Standorten, an denen temporäre Erdarbeiten eingeschränkt sind.
Integration in eine Anlage
Prefeeding conveyor wird passend zur vorgeschalteten Betonmischanlage dimensioniert – Bandbreite, Abwurfhöhe und Trichtergröße sind auf den Gesteinskörnungsdurchsatz der Anlage abgestimmt. Das System wird, sofern die Transportvorschriften es zulassen, auf einem Radfahrgestell geliefert, andernfalls als schnell zu verschraubende modulare Baugruppe. Gleiche SIEMENS-/SCHNEIDER-Elektrokomponenten und SPS-Integration wie die Hauptanlage.
Betriebliche Hinweise
Prefeeding conveyor läuft kontinuierlich, solange die vorgeschaltete Betonmischanlage produziert. Der Radlader kippt die Gesteinskörnung in ebenerdige Trichter; das Förderband hebt das Material zur Anlage. Die täglichen Kontrollen umfassen den Bandzustand und den Zuführschlitz des Trichters auf Verstopfungen. Die Bandlebensdauer beträgt bei Standard-Gesteinskörnung typischerweise 3–5 Jahre; abrasive Materialien (gewaschener Sand, Hartgestein) verkürzen diese.
Vergleich mit Alternativen
Im Vergleich zum Bau einer Laderampe aus Beton und Stahl spart Prefeeding conveyor die anfänglichen Kosten für bauseitige Leistungen sowie die Aufbauzeit. Das Förderband kann außerdem mit der Anlage umziehen, wenn sich das Projekt verlagert, wodurch der Vorteil des Verzichts auf bauseitige Leistungen auch am nächsten Standort erhalten bleibt. Für dauerhafte stationäre Installationen an einem einzigen Standort kann eine Laderampe über die Lebensdauer der Anlage wirtschaftlicher sein, sofern ein Standortwechsel im Betriebsmodell nicht vorgesehen ist.











