Mobile 30 wird von Bauunternehmern angeschafft, die innerhalb einer einzigen Saison Projekte an mehreren Standorten begleiten – Autobahnbau-Kolonnen, regionale Fertigteil-Vertriebe und Transportbeton-Betreiber mit kurzfristigen Baustellenaufträgen. Das Hauptargument ist das mobile Chassis: Ein Projekt mit 6 Monaten Laufzeit erfordert keine 3- bis 4-wöchige Standortvorbereitung mehr vor der ersten Betonproduktion. Mobile 30 ist innerhalb weniger Stunden nach Ankunft betriebsbereit und produziert.
Was Mobile 30 produziert
Mobile 30 produziert Transportbeton mit einer Nennkapazität von 30 m³/h. Der konfigurierbare Mischer (Auswahl in der Planungsphase) deckt Transportbeton (niedriges und hohes Setzmaß), Trockenbeton, Fertigteil-Vormaterial und Sonderbetone ab. Das chassisgebundene Zementsilo (Innenbautyp, im Fahrzeugaufbau integriert, 26 Tonnen Kapazität) bietet ausreichend Vorrat für den üblichen Baustellenbetrieb; bei höherem Pufferbedarf werden externe Silos ergänzt.
Eignungsfaktoren
Mobile 30 eignet sich für Baustellen mit: einer ebenen, tragfähigen Aufstellfläche von etwa 300 m², Straßenzufahrt für die Anlieferung mit einem einzelnen Anhänger, einer Stromversorgung entsprechend 80 kVA und Wasserversorgung. Auch Standorte ohne diese Grundvoraussetzungen profitieren vom mobilen Konzept – eine provisorische Versorgung (Dieselgenerator, Wassertankwagen) kann parallel bereitgestellt werden, und Mobile 30 beginnt bereits mit der Produktion, während die dauerhaften Versorgungseinrichtungen installiert werden.
Betriebliche Aspekte
Mobile 30 erfordert die übliche Wartung – tägliche Rundgangkontrollen, wöchentliche Schmierpunkte, monatliche Kontrolle der Verschleißplatten, vierteljährliche Generalüberholungen. Die straßenzugelassenen Chassisabmessungen (14,5 (L) x 2,55 (B) x 4,3 (H) Meter) ermöglichen den Transport zwischen Baustellen ohne Demontage und in den meisten Ländern ohne Sondertransportgenehmigung. Die Vorbereitung für den Standortwechsel erfolgt üblicherweise in einer einzigen Schicht: Zementsilo entleeren, Versorgungsleitungen trennen, ausfahrbare Elemente einklappen, abfahren.
Vergleich mit Alternativen
Im Vergleich zu stationären Anlagen verzichtet Mobile 30 zugunsten der Mobilität auf Spitzenkapazität – bei Projekten, die alle 6–12 Monate den Standort wechseln, sind die Lebenszykluskosten pro Kubikmeter trotz höherer Anschaffungskosten niedriger. Im Vergleich zu Kompaktanlagen in stationärer Ausführung entfällt bei Mobile 30 die Fundamentplatte, und die Anlage ist als Einzeleinheit tatsächlich transportabel. Für Projekte, die über mehrere Jahre an einem Standort verbleiben, ist eine stationäre Anlage oder Kompaktanlage in der Regel wirtschaftlicher.



















