Mobile 120 wird von Bauunternehmern gekauft, die innerhalb einer einzigen Saison Projekte über mehrere Standorte hinweg begleiten – Straßenbau-Teams, regionale Fertigteil-Vertriebe und Transportbeton-Betreiber mit kurzfristigen Baustellenverträgen. Das mobile Fahrgestell ist der entscheidende Vorteil: Ein Projekt mit einer Laufzeit von 6 Monaten benötigt keine 3–4-wöchige Standortvorbereitungsphase mehr vor der ersten Betonproduktion. Mobile 120 ist innerhalb weniger Stunden nach Ankunft vor Ort einsatzbereit und produziert.
Was Mobile 120 produziert
Mobile 120 produziert Transportbeton mit einer Nennkapazität von 120 m³/h. Der konfigurierbare Mischer (in der Konstruktionsphase ausgewählt) deckt Transportbeton (niedriges und hohes Setzmaß), Trockenmischbeton, Vormaterial für Betonfertigteile und Spezialmischungen ab. Das auf dem Fahrgestell montierte Zementsilo (wie spezifiziert) fasst genug Vorrat für den typischen Baustellenbetrieb; externe Silos werden bei Bedarf höherer Pufferkapazität ergänzt.
Eignungsfaktoren
Mobile 120 eignet sich für Baustellen mit: einer ebenen, tragfähigen Fläche von etwa 500 m², einer Straßenzufahrt für die Anlieferung per Einzel-Sattelauflieger, einem Stromanschluss von 300 kVA sowie einer Wasserversorgung. Standorte ohne diese Grundvoraussetzungen profitieren dennoch von der mobilen Bauweise – eine provisorische Versorgung (Dieselgenerator, Wassertankwagen) kann zusätzlich bereitgestellt werden, sodass Mobile 120 bereits produziert, während die dauerhaften Versorgungsanschlüsse installiert werden.
Betriebliche Hinweise
Mobile 120 erfordert eine standardmäßige Wartung – tägliche Rundgangkontrollen, wöchentliche Schmierpunkte, monatliche Prüfung der Verschleißplatten, vierteljährliche Generalüberholungen. Die straßenzugelassenen Fahrgestellabmessungen (1. Fahrgestell: 14.9(L) x 3(W) x 4(H) METER2. Fahrgestell: 14(L) x 3(W) x 3.9(H) Meter) ermöglichen den Transport zwischen Baustellen ohne Demontage und in den meisten Ländern ohne Sondertransportgenehmigung. Die Vorbereitung für den Standortwechsel dauert in der Regel eine Schicht: Zementsilo entleeren, Versorgungsanschlüsse trennen, ausfahrbare Elemente einklappen, Abtransport.
Vergleich mit Alternativen
Im Vergleich zu stationären Anlagen verzichtet Mobile 120 zugunsten der Mobilität auf Spitzenkapazität – bei Projekten, die alle 6–12 Monate umziehen, sind die Lebenszykluskosten pro Kubikmeter trotz der höheren Investitionskosten niedriger. Im Vergleich zu Kompaktanlagen entfällt bei Mobile 120 die Fundamentplatte, und sie ist als Einzeleinheit tatsächlich transportfähig. Für Projekte, die über mehrere Jahre an einem Standort verbleiben, ist eine stationäre Anlage oder Kompaktanlage in der Regel wirtschaftlicher.




















