Der CONSTMACH JS-3 ist das leistungsstärkste Modell der JS-Serie mobiler Backen- und Prallbrechanlagen und kombiniert einen CJC-110 Primär-Backenbrecher mit einem CSI-1215 Sekundärprallbrecher auf zwei Radfahrgestellen. Die folgenden Abschnitte fassen die vorgesehenen Materialien, die erzeugten Produkte, typische Branchen, den Vergleich einer Backen-und-Prall-Anlage mit einer Backen-und-Kegel-Anlage, Verschleißteil- und Wartungsaspekte sowie die Integration der Anlage als Kreislauf zusammen.
Geeignete Materialien
Der JS-3 ist für Gestein mittlerer Härte und geringerer Abrasivität ausgelegt. Prallbrecher werden im Allgemeinen bei weniger abrasivem Aufgabematerial eingesetzt als Kegelbrecher, sodass hochabrasives, kieselsäurereiches Gestein außerhalb des vorgesehenen Einsatzbereichs dieses Anlagentyps liegt.
- Kalkstein
- Flusskies
- Dolomit
- Basalt innerhalb des angegebenen Aufgabebereichs
Endprodukte
Die Anlage ist darauf ausgelegt, in einem einzigen Durchgang mehrere abgestufte Fraktionen zu erzeugen, wobei die Prallbrechstufe typischerweise eine kubische Kornform und einen relativ hohen Feinanteil liefert.
- Drei oder vier verschiedene Fraktionen gleichzeitig
- Gesteinskörnungen für die Beton- und Asphaltproduktion
- Trag- und Frostschutzschichtmaterial für den Straßenbau
Typische Branchen
- Große Gesteinskörnungs- und Steinbruchbetriebe
- Transportbeton-Produktion
- Straßen- und Infrastrukturbau
- Bauunternehmer, die einen leistungsstarken, versetzbaren Brechkreislauf benötigen
Backen-und-Prall im Vergleich zu Backen-und-Kegel
Der Sekundärbrechertyp ist der wichtigste Auswahlfaktor. Eine Backen-und-Prall-Anlage wie der JS-3 eignet sich für mittelhartes, weniger abrasives Material und legt den Schwerpunkt auf kubische Kornform und Feinanteilerzeugung. Eine Backen-und-Kegel-Anlage (CONSTMACH JC-Serie) oder eine Backen-Kegel-VSI-Anlage (JCV-Serie) ist für härteres, abrasiveres Gestein wie Granit und Basalt ausgelegt, wobei die Kegelbrechung im Vergleich zur Prallbrechung den Verschleißteilverbrauch verringert.
Verschleißteile und Wartung
Die wichtigsten Verschleißkomponenten spiegeln die beiden Brechprinzipien der Anlage wider.
- Backenbrecher: feste und bewegliche Brechbacken (Druckverschleiß)
- Prallbrecher: Rotorschlagleisten und Prallplatten (Schlagverschleiß)
- Siebbeläge des dreistufigen Vibrationssiebs
- Förderbänder und Tragrollen
Da Prallverschleißteile bei abrasivem Aufgabematerial schneller verbraucht werden, ist die Abstimmung des Aufgabematerials auf den vorgesehenen Härtebereich der Anlage ein wichtiger Wartungsaspekt bei einer Hochleistungsanlage.
Vergleich innerhalb der Js-Serie
Der JS-3 ist das größte der drei JS-Modelle und bietet die höchste Kapazität und die größte Aufgabeöffnung der Serie, oberhalb von JS-1 und JS-2. Die Modellwahl richtet sich nach dem erforderlichen Durchsatz und der größten erwarteten Aufgabekorngröße.
Anlagenintegration
Der JS-3 funktioniert als vollständiger zweistufiger Brech- und Siebkreislauf auf zwei Fahrgestellen. Das erste Fahrgestell übernimmt Aufgabe und Primär-Backenbrechung; das zweite übernimmt Sekundär-Prallbrechung, Siebung, Rückführung von Überkorn und Produktlagerung, mit SPS-Automatisierung, einer Fernbedienung und einer Entstaubungsanlage.








