Die CONSTMACH JS-1 ist das Einstiegsmodell der JS-Serie mobiler Backen- und Prallbrechanlagen und kombiniert einen primären Backenbrecher CJC-60 mit einem sekundären Prallbrecher CSI 1210 auf zwei Radchassis. Die folgenden Abschnitte fassen die vorgesehenen Materialien, die hergestellten Produkte, typische Branchen, den Vergleich einer Backen-Prall-Anlage mit einer Backen-Kegel-Anlage, Verschleißteil- und Wartungsaspekte sowie die Integration der Anlage als Kreislauf zusammen.
Geeignete Materialien
Die JS-1 ist für Gestein mittlerer Härte mit geringerer Abrasivität ausgelegt. Prallbrecher werden im Allgemeinen bei weniger abrasivem Aufgabegut eingesetzt als Kegelbrecher, sodass stark abrasives, siliziumreiches Gestein außerhalb des vorgesehenen Bereichs dieses Anlagentyps liegt.
- Kalkstein
- Flusskies
- Dolomit
- Anderes mittelhartes, weniger abrasives Gestein
Endprodukte
Die Anlage ist darauf ausgelegt, in einem Durchgang mehrere klassierte Fraktionen zu erzeugen, und die Prallbrechstufe liefert typischerweise eine kubische Kornform und einen relativ hohen Feinanteil.
- Drei oder vier verschiedene Fraktionen gleichzeitig
- Gesteinskörnungsgrößen für die Beton- und Asphaltproduktion
- Trag- und Tragschichtmaterial für den Straßenbau
Typische Branchen
- Gesteinskörnungsgewinnung und Steinbruchbetrieb
- Transportbeton-Produktion
- Straßen- und Infrastrukturbau
- Bauunternehmer, die einen umsetzbaren Brechkreislauf benötigen
Backen-Prall versus Backen-Kegel
Der Typ des Sekundärbrechers ist der wichtigste Auswahlfaktor. Eine Backen-Prall-Anlage wie die JS-1 eignet sich für mittelhartes, weniger abrasives Material und legt den Schwerpunkt auf kubische Kornform und Feinkornerzeugung. Eine Backen-Kegel-Anlage (CONSTMACH JC-Serie) oder eine Backen-Kegel-VSI-Anlage (JCV-Serie) ist für härteres, abrasiveres Gestein wie Granit und Basalt ausgelegt, bei dem die Kegelbrechung den Verschleißteilverbrauch im Vergleich zur Prallbrechung verringert.
Verschleißteile und Wartung
Die wichtigsten Verschleißkomponenten spiegeln die beiden Brechprinzipien der Anlage wider.
- Backenbrecher: feste und bewegliche Backenplatten (Druckverschleiß)
- Prallbrecher: Rotor-Schlagleisten und Prallplatten (Prallverschleiß)
- Siebbeläge am Dreideck-Vibrationssieb
- Förderbänder und Tragrollen
Da Prallverschleißteile bei abrasivem Aufgabegut schneller verbraucht werden, ist die Abstimmung des Aufgabematerials auf den vorgesehenen Härtebereich der Anlage ein wichtiger Wartungsaspekt.
Vergleich innerhalb der JS-Serie
Die JS-1 ist das kleinste der drei JS-Modelle. Kapazität, maximale Aufgabegröße und installierte Leistung steigen über die JS-2 zur JS-3 an, sodass die Modellwahl vom erforderlichen Durchsatz und der größten zu erwartenden Aufgabegröße bestimmt wird.
Integration der Anlage
Die JS-1 funktioniert als vollständiger zweistufiger Brech- und Siebkreislauf auf zwei Chassis. Das erste Chassis übernimmt Aufgabe und primäre Backenbrechung; das zweite übernimmt sekundäre Prallbrechung, Siebung, Überkornrückführung und Produktlagerung, mit Entstaubungssystem und Steuerung an Bord.







