Der CTS-2 Doppelwellenmischer steht eine Stufe über dem Einstiegsmodell, und die richtige Auswahl bedeutet, zu bestätigen, dass eine verdichtete Chargengröße von 2 m³ und zwei 37 kW Antriebe zum geplanten Durchsatz und Produktmix der Anlage passen. Die folgenden Punkte beantworten, was Käufer über das Datenblatt hinaus fragen.
Einsatzbereiche
- Mittelgroße stationäre Transportbetonanlagen für den städtischen und regionalen Baubereich
- Regelmäßige Fertigteilproduktion: Träger, Paneele, Schachtringe und ähnliche Einheiten
- Pflasterstein-, Bordstein- und Betonsteinanlagen im Mehrschichtbetrieb
- Anlagen, die einen 1 m³ Mischer überwachsen haben, aber keine zentrale Mischmaschine benötigen
- Betriebe, die eine zuverlässige 2 m³ Charge bei angemessenem elektrischem Bedarf benötigen
Was er produziert
Jeder Zyklus liefert 2.000 l (2 m³) verdichteten Beton aus einer Füllung von 3.000 l. Der Mischer verarbeitet Standard-Konstruktionsbeton und Transportbeton sowie steifere Fertigteil- und Betonsteinmischungen; die gegenläufig rotierenden Arme halten Material mit niedrigem Setzmaß in Bewegung und verteilen Zement, Wasser, Pigment und Faser gleichmäßig in der Charge. Die Größe von 2 m³ ist praktisch für das Befüllen von Standard-Fahrmischern in zwei oder drei Entladungen.
Installation und Leistung
Die beiden 37 kW Motoren ziehen mehr Leistung als der Einmotor-CTS-1, sodass die Anlagenschaltanlage und ein etwaiger Notstromgenerator für eine Gesamtantriebsleistung von 74 kW plus den Rest der Anlage ausgelegt sein müssen. Der Mischer benötigt eine Hydraulikversorgung für die Entladeklappe und einen Stromanschluss für die automatische Schmierpumpe. Sein Gewicht und Platzbedarf eignen sich eher für stationäre Anlagen im mittleren Bereich als für leichte mobile Chassis.
Wartung und Verschleißteile
- Seitliche Verschleißplatten: 15 mm Hardox
- Verschleißplatten des Hauptgehäuses: 20 mm, dicker als beim CTS-1 für längere Lebensdauer bei höherem Durchsatz
- Verschleißplatten der Mischarme: 30 mm, die wichtigsten zu überwachenden Verschleißteile
- Vier Wellenlager und Dichtungen, versorgt vom automatischen Schmiersystem, dessen Vorratsbehälter stets gefüllt sein muss
- Den Abstand von Arm und Paddel zu den Auskleidungen prüfen und bei Verschleiß der Bauteile nachstellen
- Die Mischmulde jede Schicht auswaschen, um Ablagerungen an den beiden Wellen und den Auskleidungen zu vermeiden
Betriebshinweise
Mit zwei Motoren und vier Lagern lohnt sich beim CTS-2 eine konsequente Betriebsroutine. Es sollte bestätigt werden, dass die beiden Antriebe gemeinsam anlaufen und die Last gleichmäßig teilen; eine Unwucht deutet meist auf eine verschlissene Kupplung oder eine verschmutzte Welle auf einer Seite hin. Auch bei 2 m³ ist die Beschickungsreihenfolge wichtig, da beide Motoren gegen eine verdichtete, trockene Ladung anlaufen zu lassen den Anlaufstrom erhöht und die Arme belastet. Die Mischzeit sollte anhand von Probechargen ermittelt und beibehalten werden, da ein Übermischen einer 2 m³ Charge Energie verschwendet und den Verschleiß der Auskleidungen über eine Schicht beschleunigt. Wie bei der gesamten Baureihe ist das gründliche Auswaschen beider Wellen und der Mulde am Schichtende die wirksamste Einzelmaßnahme zum Schutz der Auskleidungen und zur Stabilisierung der Leistungsaufnahme über die Zeit.
Vergleich mit dem CTS-1 und größeren Modellen
Im Vergleich zum CTS-1 verdoppelt der CTS-2 die Chargengröße von 1 auf 2 m³, teilt den Antrieb auf zwei 37 kW Motoren für höheres Dauerdrehmoment auf und verwendet dickere 20 mm Hauptgehäuse- und 30 mm Armauskleidungen für längere Standzeit beim gesteigerten Durchsatz. Weiter oben erhöht der CTS-3 die Chargengröße auf 3 m³ mit zwei 55 kW Motoren, und der CTS-4 und CTS-5 erreichen 4 und 5 m³ für zentrale Mischanlagen mit hohem Volumen und schwere Fertigteilarbeiten. Der CTS-2 ist die richtige Wahl, wenn die geplante Ausbringung auf 2 m³ Chargen ausgerichtet ist und der Käufer stärkeren Antrieb und Verschleißschutz als beim Einstiegsmodell wünscht, ohne die Kosten und den Leistungsbedarf der zentralen Mischgrößen zu tragen.





