Der Tertiärprallbrecher CTC-1210 übernimmt die letzte Brechstufe, in der Formgebung und Feinkornerzeugung im Vordergrund stehen. Im Folgenden werden Aufgabematerialien, Endprodukte, Anwendungen, der Verschleißteilservice und der Vergleich mit alternativen Brechern der letzten Stufe behandelt.
Welche Materialien kann der CTC-1210 verarbeiten?
Der CTC-1210 ist für mittelhartes, nicht abrasives Gestein ausgelegt, das bereits durch einen Sekundärbrecher vorzerkleinert wurde. Typisches Aufgabematerial umfasst:
- Kalkstein, Dolomit und ähnliches Sedimentgestein
- Sekundär gebrochenes Natursteinmaterial und Kies
- Vorgebrochenes Material, das eine finale Formgebung und Feinkornerzeugung benötigt
Die maximale Aufgabekorngröße beträgt 120 mm. Er ist nicht für stark abrasives Gestein vorgesehen, da dies den Verschleiß der Schlagleisten deutlich erhöht; für hartes, abrasives Gestein ist ein Vertikalprallbrecher die bevorzugte Maschine für die letzte Stufe.
Welche Produkte erzeugt er?
Der CTC-1210 erzeugt ein kubisches, gut abgestuftes Produkt bis etwa 0,5 mm mit einem Durchgang von rund 60 Prozent in einem Durchlauf. Dies deckt feine Betonzuschlagstoffe sowie den Feinanteil ab, der als Aufgabematerial für die Sandherstellung dient. Die hohe Anzahl an Brechvorgängen ergibt eine stark kubische Kornform, die Betonfestigkeit, Verarbeitbarkeit und die Einhaltung von Formvorgaben verbessert.
Welche Branchen und Anwendungen nutzen ihn?
- Betonzuschlagproduktion mit Anforderung an kubische Kornform
- Herstellung von Brechsand und Feinzuschlag
- Asphaltzuschlag mit strenger Formkontrolle
- Kreislaufführung zur Endaufbereitung von sekundär gebrochenem Gestein
Wie werden Verschleißteile ausgetauscht und wie lange halten sie?
Die wichtigsten Verschleißteile sind die Rotorschlagleisten und die Prallplattenauskleidungen, beide austauschbar. Hohe Rotordrehzahl und Feinkornerzeugung bedeuten einen kontinuierlichen Verschleiß, der von der Materialhärte und der Durchsatzmenge abhängt. Der hydraulische Öffnungsmechanismus legt Rotor und Auskleidungen für den Austausch frei, ohne die Maschine zu demontieren, wodurch die Stillstandszeit gering bleibt.
Wie schneidet ein Tertiärprallbrecher im Vergleich zu einem VSI ab?
Beide formen das Material in der letzten Stufe. Ein Tertiärprallbrecher nutzt einen horizontalen Rotor mit Schlagleisten und Prallplatten, was eine starke Zerkleinerung mit kubischer Formgebung ergibt, und eignet sich für nicht abrasives Gestein. Ein Vertikalprallbrecher (VSI) beschleunigt Material gegen Amboss-Elemente oder ein Gesteinsbett und ist stärker bei der Herstellung von Brechsand aus härterem, abrasivem Gestein, mit geringerem Verschleiß bei Stein-auf-Stein-Betrieb. Der CTC-1210 ist die wirtschaftliche Wahl für nicht abrasives Aufgabematerial, wenn kubisches Produkt und Feinanteil gewünscht sind, und kann in Reihe mit einem VSI betrieben werden, wenn sowohl kubischer Zuschlag als auch eine hohe Sandausbeute benötigt werden.
Wie schneidet er im Vergleich zu einem Kegelbrecher in der letzten Stufe ab?
Ein Kegelbrecher zerkleinert durch Druck und verarbeitet härteres, abrasiveres Gestein, erzeugt jedoch mehr plättchenförmige Partikel und eine geringere Feinkornausbeute als der CTC-1210. Für nicht abrasives Gestein, bei dem kubische Form und Feinanteil im Vordergrund stehen, liefert der Tertiärprallbrecher in einem Durchlauf ein besser geformtes Produkt, zu einem niedrigeren Anschaffungspreis und mit einfacherer Wartung.
Wie steht der CTC-1210 zu den anderen CTC-Modellen?
Der CTC-1210 ist das Modell im mittleren Bereich, mit einem Rotor von 1.100 x 1.000 mm, 120 mm Aufgabegröße und 80-135 t/h. Der CTC-1275 ist die kompakte Einheit (100 mm Aufgabegröße, 60-80 t/h), während der CTC-1212 (120-170 t/h) und der CTC-1215 (230-250 t/h) größere Rotoren für höhere Kapazität nutzen. Alle teilen sich die Rotordrehzahl von 800-900 U/min, selektive Zerkleinerung und hydraulische Einstellung, sodass die Wahl von der erforderlichen Tonnage und Aufgabegröße abhängt.




