Der CONSTMACH CSS-2 Einwellenmischer ist mit 2 m³ das Spitzenmodell der Einwellen-Baureihe und für zentrale Transportbetonanlagen mit hohem Durchsatz konzipiert. Anwendungsbereiche, Leistung, Installationsanforderungen und Wartung werden im Folgenden dargestellt.
Einsatzbereiche des CSS-2
Diese Kapazität wird gewählt, wenn große, häufige Chargen für eine kontinuierliche Versorgung benötigt werden. Typische Einsatzbereiche sind:
- Zentrale Transportbetonanlagen, die Fahrmischerflotten bei größeren Bauprogrammen versorgen
- Große Infrastrukturprojekte wie Autobahnen, Brücken, Staudämme und Häfen mit anhaltend hohem Betonvolumen
- Hochhaus- und Industriebaustellen mit intensiven täglichen Betonierplänen
- Regionale Mischknotenpunkte, die mehrere Lieferrouten von einem Standort aus versorgen
Was er produziert
Jeder Zyklus liefert 2.500 Liter Frischbeton beziehungsweise 2.000 Liter verdichteten Beton, über Standard-Konstruktionsbeton und übliche Transportbetonrezepturen hinweg. Die Einwellen-Mischwirkung sorgt bei hohem Volumen für zuverlässige Homogenität bei plastischem und erdfeuchtem Beton; für Großchargen mit erdfeuchtem Beton oder hochfesten Spezialbeton bleibt ein Planetenmischer die geeignetere Mischtechnologie.
Installation und Leistung
Der CSS-2 benötigt einen auf seinen Antrieb abgestimmten Drehstromanschluss; ist die Doppelmotor-Option gewählt, müssen Stromversorgung und Schaltschrank beide Motoren versorgen. Der Mischer stellt eine erhebliche Masse dar und wird hoch im Anlagenturm über der Entleerungsstelle montiert; Fundament und tragende Stahlkonstruktion müssen daher für die statischen und dynamischen Lasten einer vollen 2-m³-Charge ausgelegt sein. Angesichts der Kammergröße sollte großzügiger Zugang für den Umgang mit der Auskleidung eingeplant werden.
Wartung und Verschleißteile
Das verstärkte Verschleißpaket, bestehend aus 15 mm starken Hardox-450-Seitenplatten, 20 mm starken Ni-Hard-Platten am Hauptgehäuse und 30 mm starken Ni-Hard-Armplatten, ist darauf ausgelegt, die Austauschintervalle unter schwerem Einsatz zu verlängern; jede Auskleidungsplatte ist einzeln austauschbar. Das automatische Schmiersystem versorgt die Wellenlager während des Betriebs, während Behälter, Dichtungen und Leitungen planmäßige Kontrollen benötigen. Die Doppelmotor-Option ermöglicht den Weiterbetrieb mit einem Antrieb während der Wartung, dennoch sollten beide Motoren und der Sicherheitsschalter regelmäßig geprüft werden.
Vergleich mit anderen Mischertypen
Mit 2 m³ bietet der CSS-2 die wirtschaftlichste Lösung für Großchargen von Standardbeton. Ein Tellermischer wird in dieser Größenordnung normalerweise nicht gebaut und bleibt ein Werkzeug für kleine Fertigteil- und Laborchargen, während ein Planetenmischer mit 2 m³ für anspruchsvolle Mischungen eine höhere Konsistenz und Zementeinsparung bietet, allerdings bei deutlich höheren Kosten und installierter Leistung. Der CSS-2 ist die richtige Wahl für Hersteller, denen wirtschaftliches Transportbetonvolumen im großen Maßstab wichtig ist.
Zyklus- und Durchsatzüberlegungen
Mit 2 m³ bewegt der Mischer je Zyklus eine große Masse, sodass die umgebende Anlage Material schnell genug wägen, dosieren und zuführen können muss, um die Befüllzeit kurz zu halten. Die Doppelmotor-Option unterstützt Dauerbetrieb, doch der tatsächlich erreichte Durchsatz hängt weiterhin von der Wägekapazität für Gesteinskörnung, der Zementschneckenrate und der Wasserzumessung ab. Eine Zentralanlage wird üblicherweise auf die Chargengröße des CSS-2 hin ausgelegt, sodass Befüllung, Mischen und Entleerung einen kontinuierlichen Takt bilden, der eine Fahrmischerflotte versorgt, ohne dass der Mischer auf Material warten muss.
Aufgrund seiner Größe und der langen Betriebsstunden profitiert der CSS-2 auch von einer geplanten Verschleißüberwachung: Die Verfolgung der Auskleidungsstärke ermöglicht es Herstellern, den Austausch während geplanter Stillstände einzuplanen, statt erst bei Ausfällen während der Spitzenproduktion zu reagieren.
CONSTMACH liefert Fundamentlasten, Layoutzeichnungen und Ersatzteilplanung, um den CSS-2 in eine zentrale Mischanlagenkonfiguration zu integrieren.





