Der Sekundärprallbrecher CSI-1212 dient der zweiten Zerkleinerungsstufe in einer Gesteinskörnungsanlage. Die folgenden Details behandeln Aufgabematerialien, Ausstoßprodukte, Anwendungen, Verschleißteilwartung und Vergleiche mit alternativen Brechern, für Käufer, die die Maschine auf einen bestimmten Betrieb abstimmen.
Welche Materialien kann der CSI-1212 verarbeiten?
Der CSI-1212 ist für mittelhartes, gering bis mäßig abrasives Gestein gebaut, das bereits von einem Primärbrecher zerkleinert wurde. Typisches Aufgabegut umfasst:
- Kalkstein, Dolomit und ähnliches Sedimentgestein
- Flusskies und Natursteine
- Recyclingbeton, Abbruchschutt und rückgewonnenen Asphalt
Die maximale Aufgabegröße beträgt 250 mm. Stark abrasives Aufgabegut wie Granit oder quarzreiches Gestein kann verarbeitet werden, erhöht jedoch den Schlagleistenverschleiß und ist im Allgemeinen besser für einen Tertiärbrecher oder Vertikalprallbrecher in der Endstufe geeignet.
Welche Produkte stellt er her?
Der CSI-1212 erzeugt gut abgestufte, überwiegend kubische Gesteinskörnung, bereit für die Siebung in Standardgrößen. Übliche Produkte sind Trag- und Untertragschicht-Gesteinskörnung, Beton-Gesteinskörnung und Asphalt-Gesteinskörnung. Das Prallzerkleinerungsprinzip liefert eine kubische Kornform, die Festigkeit und Verarbeitbarkeit gebundener Mischungen verbessert.
Welche Branchen nutzen diesen Brecher?
- Steinbrüche und Gesteinskörnungshersteller, die abgestuftes Gestein produzieren
- Transportbeton- und Betonfertigteilwerke
- Asphalt- und Straßenbau
- Bau- und Abbruchrecyclingbetriebe
Wie werden Verschleißteile ausgetauscht und wie lange halten sie?
Die wichtigsten Verschleißteile sind die Schlagleisten (Prallleisten) am Rotor und die Prallplattenauskleidungen. Beide bestehen aus Hartchrom- oder Manganlegierung und sind austauschbar. Die Standzeit hängt von der Abrasivität des Aufgabeguts und der Tonnage ab; abrasiveres Material verkürzt das Wechselintervall. Der Austausch geht schnell, da zwei Hydraulikzylinder das Gehäuse für den Rotorzugang öffnen und die hinteren Türen die Schraubverbindungen der Prallplattenauskleidung freilegen, was die Ausfallzeit minimiert.
Wie schneidet der CSI-1212 im Vergleich zu einem Kegelbrecher ab?
Ein Kegelbrecher arbeitet durch Druck und wird für hartes, abrasives Gestein bevorzugt, liefert jedoch ein geringeres Zerkleinerungsverhältnis pro Stufe und einen höheren Anteil plattiger Körner. Der CSI-1212 erzielt durch Prallzerkleinerung in einem Durchgang ein höheres Zerkleinerungsverhältnis und ein kubischeres Produkt, was für Kalkstein-Gesteinskörnung und Recycling bevorzugt wird. Bei sehr hartem, abrasivem Aufgabegut kann ein Kegelbrecher niedrigere Verschleißkosten bieten, sodass die Auswahl der Gesteinsart folgt. Ein Sekundärprallbrecher hat im Allgemeinen einen niedrigeren Anschaffungspreis und einfachere Wartung als ein Kegelbrecher vergleichbarer Kapazität, was bei der Bewertung der Gesamtbetriebskosten eine Rolle spielt.
Wie verhält sich der CSI-1212 zum CSI-1210 und CSI-1215?
Der CSI-1212 ist die mittlere Einheit, mit einem 1.100 x 1.250 mm Rotor, 250 mm Aufgabegrenze und 120-150 t/h Kapazität. Der CSI-1210 ist kleiner (200 mm Aufgabe, 60-100 t/h) für kompakte Anlagen, während der CSI-1215 einen breiteren Rotor für größeres Aufgabegut und 200-250 t/h besitzt. Alle drei teilen dasselbe Zerkleinerungsprinzip, dieselbe hydraulische Einstellung und dasselbe Wartungsdesign, sodass die Auswahl vom erforderlichen Durchsatz und der größten Aufgabegröße, die die Sekundärstufe aufnehmen muss, bestimmt wird.
Welche Unterstützung ist für den CSI-1212 verfügbar?
Der CSI-1212 wird innerhalb kompletter CONSTMACH-Brech- und Siebanlagen geliefert und kann auch in eine bestehende Anlage ergänzt werden. Verschleiß- und Ersatzteile, einschließlich Schlagleisten und Prallplattenauskleidungen, sind vom Hersteller erhältlich, und die modulare Bauweise hält Transport und Installation unkompliziert.




