Der Sekundärprallbrecher CSI-1210 ist in der zweiten Zerkleinerungsstufe einer Gesteinskörnungsanlage angesiedelt. Die folgenden Informationen behandeln Aufgabematerialien, Ausstoßprodukte, Anwendungen, Verschleißteilwartung und den Vergleich mit Alternativen, um Käufer bei der Bewertung für eine bestimmte Anlage zu unterstützen.
Welche Materialien können in den CSI-1210 aufgegeben werden?
Der CSI-1210 ist für mittelhartes, gering bis mäßig abrasives Gestein ausgelegt, das bereits einen Primärbrecher durchlaufen hat. Typisches Aufgabegut umfasst:
- Kalkstein, Dolomit und ähnliches Sedimentgestein
- Flusskies und Natursteine
- Recyclingbeton, Abbruchschutt und gebrochenen Asphalt
Die maximale Aufgabegröße beträgt 200 mm. Stark abrasives Gestein wie Granit oder quarzreicher Stein kann verarbeitet werden, erhöht jedoch den Schlagleistenverschleiß und ist meist besser für einen Tertiärbrecher oder Vertikalprallbrecher in der Endstufe geeignet.
Welche Produkte erzeugt er?
Der CSI-1210 erzeugt gut abgestufte, überwiegend kubische Gesteinskörnung, die für die nachgelagerte Siebung in Standardfraktionen geeignet ist. Übliche Ausstoßprodukte sind Trag- und Untertragschicht-Gesteinskörnung, Beton-Gesteinskörnung und Asphalt-Gesteinskörnung. Da das Prallzerkleinerungsprinzip eine kubische Kornform erzeugt, eignet sich der Ausstoß gut für Anwendungen, bei denen die Kornform Festigkeit und Verarbeitbarkeit beeinflusst.
Welche Branchen und Anwendungen nutzen diese Maschine?
- Gesteinskörnungs- und Steinbruchbetriebe, die abgestuftes Gestein produzieren
- Transportbeton- und Betonfertigteil-Versorgung
- Asphalt- und Straßenbau
- Bau- und Abbruchrecycling
Wie werden die Verschleißteile ausgetauscht und wie lange halten sie?
Die wichtigsten Verschleißteile sind die am Rotor montierten Schlagleisten (Prallleisten) und die an den Prallplatten angebrachten Auskleidungsplatten. Sie werden aus Hartchrom- oder Manganlegierung hergestellt und sind austauschbar. Die Standzeit hängt von der Abrasivität des Aufgabeguts und der Tonnage ab; härteres, abrasiveres Material verkürzt das Wechselintervall. Der Austausch ist unkompliziert, da zwei Hydraulikzylinder das Gehäuse für den Rotorzugang öffnen und die hinteren Türen die Schraubverbindungen der Prallplattenauskleidung freilegen, was die Ausfallzeit im Vergleich zu Maschinen verringert, die eine Demontage erfordern.
Wie schneidet ein Sekundärprallbrecher im Vergleich zu einem Kegelbrecher ab?
Ein Kegelbrecher zerkleinert durch Druck und wird für hartes, abrasives Gestein bevorzugt, neigt jedoch zu einem höheren Anteil plattiger Körner und bietet ein geringeres Zerkleinerungsverhältnis pro Stufe. Der CSI-1210 arbeitet nach dem Prallprinzip und liefert in einem einzigen Durchgang ein höheres Zerkleinerungsverhältnis und ein kubischeres Produkt, weshalb Prallbrecher für kalksteinbasierte Gesteinskörnung und Recycling bevorzugt werden. Bei sehr hartem, abrasivem Aufgabegut kann das Druckprinzip eines Kegelbrechers niedrigere Betriebskosten bieten, sodass die Wahl vom verarbeiteten Gestein abhängt. Ein Sekundärprallbrecher hat außerdem in der Regel einen niedrigeren Anschaffungspreis und einfachere Wartung als ein Kegelbrecher vergleichbarer Kapazität, was für Betriebe wichtig ist, die die Gesamtbetriebskosten abwägen.
Wo steht der CSI-1210 im Verhältnis zum CSI-1212 und CSI-1215?
Der CSI-1210 ist der kleinste der drei, mit einem 1.100 x 1.100 mm Rotor, 200 mm Aufgabegrenze und 60-100 t/h Kapazität. Der CSI-1212 (250 mm Aufgabe, 120-150 t/h) und der CSI-1215 (350 mm Aufgabe, 200-250 t/h) verwenden breitere Rotoren, um größeres Aufgabegut aufzunehmen und höhere Tonnagen zu erreichen, doch alle drei teilen dasselbe Zerkleinerungsprinzip, das hydraulische Einstellsystem und das Wartungslayout. Die Wahl zwischen ihnen richtet sich nach dem erforderlichen Durchsatz und der größten Aufgabegröße, die die Sekundärstufe bewältigen muss.
Welche Unterstützung ist für den CSI-1210 verfügbar?
Der CSI-1210 wird als Teil kompletter CONSTMACH-Brech- und Siebanlagen geliefert und kann auch in eine bestehende Anlage integriert werden. Ersatz- und Verschleißteile, einschließlich Schlagleisten und Prallplattenauskleidungen, sind vom Hersteller erhältlich, und die modulare Bauweise ermöglicht Transport und Installation der Maschine ohne spezielle Hebetechnik.




