CPI - 1415 | Primär-Prallbrecher

Der CPI-1415 ist das Modell der mittleren Klasse in der CONSTMACH Primär-Prallbrecher-Baureihe und als Maschine der ersten Brechstufe für die Zerkleinerung mittelharter Materialien wie Kalkstein und Dolomit ausgelegt. Mit einem Rotor von 1,400 x 1,540 mm, einer maximalen Aufgabegröße von 1,000 x 1,000 mm, einem 315 kW Antrieb und einer Leistung von 350 bis 400 t/h bietet er einen deutlichen Zuwachs an Durchsatz und Aufgabegröße gegenüber dem Einstiegsmodell CPI-1412 und behält dabei die kubische Kornform und das hohe Zerkleinerungsverhältnis bei, die die Prallzerkleinerung auszeichnen.

Der Brecher zerkleinert das Material durch Prall statt durch Druck. Das über den großen Einlauf zugeführte Material wird von Schlagleisten aus Manganstahl am schnelllaufenden Rotor getroffen, gegen verstellbare Prallplatten geschleudert und entlang seiner natürlichen Spaltflächen gebrochen. Die breitere Rotorbreite von 1,540 mm vergrößert das Arbeitsvolumen im Vergleich zum CPI-1412, was der Hauptgrund für die höhere Leistung ist, und die Prallwirkung liefert die gut geformten kubischen Körner, die für Beton- und Asphaltzuschlagstoffe geschätzt werden, zusammen mit einem Zerkleinerungsverhältnis, das bei weicherem Aufgabegut den Bedarf an einer separaten Sekundärstufe begrenzen kann.

Die Produktgröße wird über die verstellbaren Prallleisten gesteuert, die den Spalt und damit die Kornverteilung des Endprodukts festlegen, während ein Kettenvorhang über dem Einlauf zurückprallendes Material zurückhält. Die hydraulische Einstellung hält das Justieren und den Wartungszugang unkompliziert und ermöglicht es dem Bediener, die Brechspalte neu einzustellen, wenn die Schlagleisten und Prallplatten verschleißen und das Endprodukt gröber wird.

Der CPI-1415 ist für den abrasiven Einsatz gebaut. Der Rotor ist lichtbogengeschweißt und anschließend thermisch spannungsarm geglüht, die Seitenwände sind dick ausgeführt und in den Verschleißzonen mit Manganpanzerungen versehen, und der Rotor läuft auf großen, selbstausrichtenden Pendelrollenlagern, angetrieben vom 315 kW Motor. Die freie Austragsöffnung lässt das gebrochene Material ungehindert aus der Kammer abfließen, sodass die Maschine ihre Leistung von 350-400 t/h ohne Verstopfen halten kann.

Mit einem Betriebsgewicht von rund 28,000 kg bleibt der CPI-1415 transportfreundlich; seine modulare Struktur eignet sich für den Transport in Standard-Lkw-Aufliegern und 40-ft-Containern. Er fügt sich als Primärbrecher in eine stationäre Anlage mittlerer Leistung ein und beschickt Siebmaschinen sowie – wo die Anwendung es erfordert – einen Sekundärbrecher, um das Produktspektrum zu vervollständigen. Sein hohes Zerkleinerungsverhältnis bedeutet, dass die Anlage bei weicherem Kalkstein oft um eine einzige Brechstufe herum ausgelegt werden kann, was das Layout vereinfacht und die Investitionskosten senkt.

Im Betrieb verarbeitet der CPI-1415 mittelhartes Aufgabegut bis 1,000 x 1,000 mm und erzeugt ein kubisches Primärprodukt, dessen Größe über die Einstellung der Prallleisten bestimmt wird und das zur Absiebung in Beton- und Asphaltzuschlagstofffraktionen sowie Unterbaumaterial bereitsteht. Wie bei allen Prallbrechern hängen Leistung und Verschleißkosten davon ab, dass das Aufgabegut nicht abrasiv und nicht übermäßig hart ist, wodurch er gut zu Kalkstein und Dolomit passt und weniger zu Granit oder Basalt. Für Produzenten, die Kalkstein bei mittlerem Tonnendurchsatz brechen und ein kubisches Endprodukt sowie eine höhere Leistung als beim Einstiegsmodell benötigen, ist der CPI-1415 die richtige Wahl.

CPI - 1415 Technische Daten

Rotorabmessungen (mm)1.400 x 1.540 mm
Max. Aufgabegröße (mm)1.000 x 1.000 mm
Kapazität (t/h)350 - 400 t/h
Motorleistung (kW)315 kW
Gewicht (kg)28.000 kg
FAQ

Der Primärprallbrecher CPI-1415 ist eine Erststufenmaschine mittlerer Kapazität für Materialien mittlerer Härte. Dieser Abschnitt behandelt das aufnehmbare Aufgabegut, die erzeugten Produkte, die Branchen, das Verschleißteilmanagement und den Vergleich mit einem Backenbrecher.

Welche Materialien kann der CPI-1415 verarbeiten?

Der CPI-1415 ist für Aufgabegut mittlerer Härte und geringer Abrasivität ausgelegt, am häufigsten:

  • Kalkstein
  • Dolomit
  • Anderes weiches bis mittelhartes Sedimentgestein

Er ist nicht für hartes, abrasives Gestein wie Granit oder Basalt geeignet, da dies zu raschem Verschleiß der Schlagleisten und Prallplatten führen würde. Das Aufgabegut muss innerhalb der maximalen Größe von 1.000 x 1.000 mm liegen; die größere Einlassöffnung gegenüber dem Einstiegsmodell erlaubt es, größere Rohblöcke aus dem Steinbruch direkt aufzugeben.

Welche Produkte erzeugt er?

Der CPI-1415 erzeugt ein kubisches, gut geformtes Primärprodukt. Sein hohes Zerkleinerungsverhältnis bedeutet, dass der Ausstoß bei weicherem Kalkstein oft fein genug ist, um den Bedarf an einem separaten Sekundärbrecher zu verringern. Das Produkt wird zu Beton- und Asphalt-Gesteinskörnungsfraktionen sowie Tragschichtmaterial gesiebt. Die kubische Form ist ein besonderer Vorteil für Beton- und Asphaltmischungen, bei denen plattige oder längliche Körner die Mischung schwächen und den Bindemittelbedarf erhöhen.

Welche Branchen nutzen diesen Brecher?

  • Kalkstein- und Dolomit-Steinbrüche mittlerer Kapazität
  • Hersteller von Beton- und Asphalt-Gesteinskörnung mit Bedarf an kubischer Form
  • Aufbereitung von Zementrohmaterial
  • Versorgung mit Straßentragschicht- und Bau-Gesteinskörnung

Mit rund 28.000 kg und einem 315-kW-Antrieb eignet er sich für Kalksteinbetriebe mittlerer Kapazität, die mehr Durchsatz benötigen, als das Einstiegsmodell liefert, bei gleichem Vorteil des kubischen Produkts.

Wie werden Verschleißteile gemanagt?

Die wichtigsten Verschleißteile sind die Schlagleisten (Prallleisten) aus Manganstahl, die Prallplatten und die Kammerauskleidungen. Schlagleisten verschleißen am schnellsten und werden gewendet oder ersetzt, sobald sie abgerundet sind, wobei die Einstellung der Prallleiste angepasst wird, um die Produktgröße zwischen den Wechseln zu halten. Die Beschränkung des Aufgabeguts auf kalksteinartiges Material mit geringer Abrasivität ist der Haupthebel zur Kontrolle der Verschleißteilkosten. Auch die Prüfung des Aufgabeguts auf Fremdmetall ist wichtig, da Eisen den schnelllaufenden Rotor und die Leisten beschädigen kann.

Was ist während des Betriebs zu beachten?

Eine gleichmäßige Aufgabe und ein intakter Kettenvorhang halten den Prallprozess effizient und den Rotor ausgewuchtet. Die Prallleistenspalte sollten mit fortschreitendem Verschleiß überprüft und neu eingestellt werden. Der unbehinderte Austrag muss frei bleiben, um Verstopfungen zu vermeiden, und die Lagerschmierung muss unter der höheren Last des 315-kW-Antriebs aufrechterhalten werden. Die Rotorwuchtung sollte nach jedem Schlagleistenwechsel überprüft werden, da ein unausgewuchteter Rotor bei Drehzahl Vibrationen verursacht und die Lagerlebensdauer verkürzt. Der Betrieb bei der korrekten Rotordrehzahl für Aufgabegut und Zielprodukt hält zudem Energieverbrauch und Verschleiß im Gleichgewicht.

Prallbrecher versus Backenbrecher

Ein Primärprallbrecher wie der CPI-1415 zerkleinert durch Schlag, liefert ein kubisches Produkt und ein hohes Zerkleinerungsverhältnis und ist am besten für Kalkstein und Dolomit mittlerer Härte und geringer Abrasivität geeignet. Ein Backenbrecher zerkleinert durch Druck und ist die bessere Primärwahl für harten, abrasiven Granit oder Basalt, wo ein Prallbrecher rasch verschleißen würde. Härte und Abrasivität des Aufgabeguts bestimmen die Wahl zwischen beiden: Kalkstein mit Anforderung an ein kubisches Produkt begünstigt den Prallbrecher, während hartes oder abrasives Aufgabegut den Backenbrecher wegen seiner niedrigeren Verschleißkosten begünstigt.

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