Der Primärprallbrecher CPI-1412 ist eine Erststufenmaschine für Materialien mittlerer Härte. Dieser Abschnitt behandelt das aufnehmbare Aufgabegut, die erzeugten Produkte, die Branchen, das Verschleißteilmanagement und den Vergleich mit einem Backenbrecher.
Welche Materialien kann der CPI-1412 verarbeiten?
Der CPI-1412 ist für Aufgabegut mittlerer Härte und geringer Abrasivität ausgelegt, am häufigsten:
- Kalkstein
- Dolomit
- Anderes weiches bis mittelhartes Sedimentgestein
Er ist nicht für hartes, abrasives Gestein wie Granit oder Basalt vorgesehen, da dies zu raschem Verschleiß der Schlagleisten und Prallplatten führen würde. Das Aufgabegut muss innerhalb der maximalen Größe von 900 x 900 mm liegen, um in die Kammer zu gelangen; die große Einlassöffnung erlaubt es, erhebliche Rohblöcke aus dem Steinbruch direkt aufzugeben.
Welche Produkte erzeugt er?
Der CPI-1412 erzeugt ein kubisches, gut geformtes Primärprodukt. Das hohe Zerkleinerungsverhältnis der Prallzerkleinerung bedeutet, dass der Ausstoß bei weicherem Kalkstein oft fein genug ist, um den Bedarf an einer separaten Sekundärstufe zu verringern oder zu erübrigen. Das Produkt wird zu Beton- und Asphalt-Gesteinskörnungsfraktionen sowie Tragschichtmaterial gesiebt. Die kubische Kornform ist ein besonderer Vorteil für Beton- und Asphaltmischungen, bei denen plattige oder längliche Körner die Mischung schwächen und den Bindemittelbedarf erhöhen.
Welche Branchen nutzen diesen Brecher?
- Kalkstein- und Dolomit-Steinbrüche
- Hersteller von Beton- und Asphalt-Gesteinskörnung mit Bedarf an kubischer Form
- Aufbereitung von Zementrohmaterial
- Versorgung mit Straßentragschicht- und Bau-Gesteinskörnung
Mit rund 23.000 kg und einem 250-kW-Antrieb ist der CPI-1412 der kompakte Einstieg in die Prallzerkleinerung für kleine und mittlere Kalksteinbetriebe.
Wie werden Verschleißteile gemanagt?
Die wichtigsten Verschleißteile sind die Schlagleisten (Prallleisten) aus Manganstahl am Rotor, die Prallplatten und die Kammerauskleidungen. Schlagleisten verschleißen am schnellsten und werden ersetzt oder gewendet, sobald sie abgerundet sind; die Einstellung der Prallleiste wird angepasst, um Verschleiß bis zum Austausch auszugleichen. Da der Verschleiß direkt mit der Abrasivität des Aufgabeguts zusammenhängt, ist die Beschränkung des Brechers auf kalksteinartiges Material mit geringer Abrasivität der Schlüssel zu vertretbaren Verschleißteilkosten. Auch die Überprüfung des Eisengehalts im Aufgabegut ist wichtig, da Fremdmetall den schnelllaufenden Rotor und die Leisten beschädigen kann.
Was ist während des Betriebs zu beachten?
Eine gleichmäßige Aufgabe und ein geschützter Einlass (Kettenvorhang) halten den Prallprozess effizient und den Rotor ausgewuchtet. Die Prallleistenspalte sollten mit fortschreitendem Verschleiß überprüft und neu eingestellt werden, um die Produktgröße zu halten. Der unbehinderte Austrag muss frei gehalten werden, um Verstopfungen zu vermeiden, und die Lagerschmierung muss für Dauerbetrieb aufrechterhalten werden. Die Rotorwuchtung sollte nach jedem Schlagleistenwechsel überprüft werden, da ein unausgewuchteter Rotor bei Betriebsdrehzahl Vibrationen verursacht und die Lagerlebensdauer verkürzt.
Prallbrecher versus Backenbrecher
Ein Primärprallbrecher wie der CPI-1412 zerkleinert durch Schlag, liefert ein kubisches Produkt und ein hohes Zerkleinerungsverhältnis und ist am besten für Kalkstein und Dolomit mittlerer Härte und geringer Abrasivität geeignet. Ein Backenbrecher zerkleinert durch Druck und ist die bessere Primärwahl für hartes, abrasives Gestein wie Granit und Basalt, wo ein Prallbrecher rasch verschleißen würde. Die Wahl wird hauptsächlich durch Härte und Abrasivität des Aufgabeguts bestimmt: Wo das Aufgabegut Kalkstein ist und ein kubisches Produkt gefordert wird, ist der Prallbrecher die effizientere Option; wo das Aufgabegut hart oder abrasiv ist, bietet der Backenbrecher niedrigere Verschleißkosten.




