CPI - 1412 | Primär-Prallbrecher

Der CPI-1412 ist das Einstiegsmodell der CONSTMACH Primär-Prallbrecher-Baureihe und als Maschine der ersten Brechstufe für die Zerkleinerung mittelharter Materialien wie Kalkstein und Dolomit ausgelegt. Mit einem Rotor von 1,400 x 1,250 mm, einer maximalen Aufgabegröße von 900 x 900 mm, einem 250 kW Antrieb und einer Leistung von 200 bis 250 t/h erzeugt er ein kubisches, gut geformtes Endprodukt mit dem für die Prallzerkleinerung typischen hohen Zerkleinerungsverhältnis – in einer kompakten Bauform, die sich für kleine und mittlere Zuschlagstoffbetriebe eignet.

Anders als ein Backenbrecher, der das Material durch Druck zerkleinert, arbeitet der Primär-Prallbrecher nach dem Prallprinzip. Das über die große Einlauföffnung zugeführte Material wird von Schlagleisten aus Manganstahl getroffen, die am schnelllaufenden Rotor montiert sind, gegen verstellbare Prallplatten geschleudert und entlang seiner natürlichen Spaltflächen gebrochen. Diese Prallwirkung erzeugt die kubische Kornform, die für Beton- und Asphaltzuschlagstoffe geschätzt wird, sowie das hohe Zerkleinerungsverhältnis, das bei weicherem Aufgabegut den Bedarf an einer separaten Sekundärstufe verringern kann.

Der CPI-1412 ist so ausgelegt, dass die Produktgröße gesteuert und die Maschine geschützt wird. Die Prallleisten sind verstellbar, um den Spalt und damit die Kornverteilung des Endprodukts einzustellen, und ein Kettenvorhang über dem großen Einlauf schützt vor zurückprallendem Material. Die hydraulische Einstellung vereinfacht sowohl das Justieren als auch den Wartungszugang und ermöglicht es dem Bediener, die Brechspalte neu einzustellen, wenn die Schlagleisten und Prallplatten verschleißen und das Endprodukt gröber wird.

Die Haltbarkeit in abrasiver Umgebung beruht auf einer robusten Bauweise. Der Rotor ist lichtbogengeschweißt und anschließend thermisch spannungsarm geglüht, um Eigenspannungen abzubauen; die Seitenwände sind dick ausgeführt und in den Verschleißbereichen mit Manganpanzerungen versehen, und Rotor und Schlagleisten laufen auf großen, selbstausrichtenden Pendelrollenlagern. Die freie Austragsöffnung lässt das gebrochene Material ungehindert aus der Brechkammer abfließen und hilft der Maschine, ihren Durchsatz von 200-250 t/h ohne Verstopfen zu halten.

Mit einem Betriebsgewicht von rund 23,000 kg ist der CPI-1412 der leichteste der Primär-Prallbrecher, was die Fundamentanforderungen und Transportkosten gering hält. Seine modulare Struktur eignet sich für den Transport in Standard-Lkw-Aufliegern und 40-ft-Containern sowie für die Integration in eine kompakte stationäre Anlage, in der er als Primärbrecher Siebmaschinen und – falls erforderlich – einen Sekundärbrecher beschickt. Da das hohe Zerkleinerungsverhältnis oft einen Großteil der Zerkleinerung in einem Durchgang erledigt, lässt sich eine um den CPI-1412 herum aufgebaute Kalksteinanlage mitunter auf eine einzige Brechstufe vereinfachen.

Im Betrieb verarbeitet der CPI-1412 mittelhartes Aufgabegut und erzeugt ein kubisches Primärprodukt, dessen Größe über die Einstellung der Prallleisten bestimmt wird und das zur Absiebung in Beton- und Asphaltzuschlagstofffraktionen sowie Unterbaumaterial bereitsteht. Da die Prallzerkleinerung darauf angewiesen ist, dass das Aufgabegut nicht abrasiv und nicht übermäßig hart ist, eignet sie sich am besten für Gestein vom Typ Kalkstein und weniger für Granit oder Basalt. Für Produzenten, die Kalkstein oder Dolomit bei moderatem Tonnendurchsatz brechen und ein kubisches Endprodukt benötigen, bietet der CPI-1412 eine effiziente Lösung für die erste Brechstufe.

CPI - 1412 Technische Daten

Rotorabmessungen (mm)1.400 x 1.250 mm
Max. Aufgabegröße (mm)900 x 900 mm
Kapazität (t/h)200 - 250 t/h
Motorleistung (kW)250 kW
Gewicht (kg)23.000 kg
FAQ

Der Primärprallbrecher CPI-1412 ist eine Erststufenmaschine für Materialien mittlerer Härte. Dieser Abschnitt behandelt das aufnehmbare Aufgabegut, die erzeugten Produkte, die Branchen, das Verschleißteilmanagement und den Vergleich mit einem Backenbrecher.

Welche Materialien kann der CPI-1412 verarbeiten?

Der CPI-1412 ist für Aufgabegut mittlerer Härte und geringer Abrasivität ausgelegt, am häufigsten:

  • Kalkstein
  • Dolomit
  • Anderes weiches bis mittelhartes Sedimentgestein

Er ist nicht für hartes, abrasives Gestein wie Granit oder Basalt vorgesehen, da dies zu raschem Verschleiß der Schlagleisten und Prallplatten führen würde. Das Aufgabegut muss innerhalb der maximalen Größe von 900 x 900 mm liegen, um in die Kammer zu gelangen; die große Einlassöffnung erlaubt es, erhebliche Rohblöcke aus dem Steinbruch direkt aufzugeben.

Welche Produkte erzeugt er?

Der CPI-1412 erzeugt ein kubisches, gut geformtes Primärprodukt. Das hohe Zerkleinerungsverhältnis der Prallzerkleinerung bedeutet, dass der Ausstoß bei weicherem Kalkstein oft fein genug ist, um den Bedarf an einer separaten Sekundärstufe zu verringern oder zu erübrigen. Das Produkt wird zu Beton- und Asphalt-Gesteinskörnungsfraktionen sowie Tragschichtmaterial gesiebt. Die kubische Kornform ist ein besonderer Vorteil für Beton- und Asphaltmischungen, bei denen plattige oder längliche Körner die Mischung schwächen und den Bindemittelbedarf erhöhen.

Welche Branchen nutzen diesen Brecher?

  • Kalkstein- und Dolomit-Steinbrüche
  • Hersteller von Beton- und Asphalt-Gesteinskörnung mit Bedarf an kubischer Form
  • Aufbereitung von Zementrohmaterial
  • Versorgung mit Straßentragschicht- und Bau-Gesteinskörnung

Mit rund 23.000 kg und einem 250-kW-Antrieb ist der CPI-1412 der kompakte Einstieg in die Prallzerkleinerung für kleine und mittlere Kalksteinbetriebe.

Wie werden Verschleißteile gemanagt?

Die wichtigsten Verschleißteile sind die Schlagleisten (Prallleisten) aus Manganstahl am Rotor, die Prallplatten und die Kammerauskleidungen. Schlagleisten verschleißen am schnellsten und werden ersetzt oder gewendet, sobald sie abgerundet sind; die Einstellung der Prallleiste wird angepasst, um Verschleiß bis zum Austausch auszugleichen. Da der Verschleiß direkt mit der Abrasivität des Aufgabeguts zusammenhängt, ist die Beschränkung des Brechers auf kalksteinartiges Material mit geringer Abrasivität der Schlüssel zu vertretbaren Verschleißteilkosten. Auch die Überprüfung des Eisengehalts im Aufgabegut ist wichtig, da Fremdmetall den schnelllaufenden Rotor und die Leisten beschädigen kann.

Was ist während des Betriebs zu beachten?

Eine gleichmäßige Aufgabe und ein geschützter Einlass (Kettenvorhang) halten den Prallprozess effizient und den Rotor ausgewuchtet. Die Prallleistenspalte sollten mit fortschreitendem Verschleiß überprüft und neu eingestellt werden, um die Produktgröße zu halten. Der unbehinderte Austrag muss frei gehalten werden, um Verstopfungen zu vermeiden, und die Lagerschmierung muss für Dauerbetrieb aufrechterhalten werden. Die Rotorwuchtung sollte nach jedem Schlagleistenwechsel überprüft werden, da ein unausgewuchteter Rotor bei Betriebsdrehzahl Vibrationen verursacht und die Lagerlebensdauer verkürzt.

Prallbrecher versus Backenbrecher

Ein Primärprallbrecher wie der CPI-1412 zerkleinert durch Schlag, liefert ein kubisches Produkt und ein hohes Zerkleinerungsverhältnis und ist am besten für Kalkstein und Dolomit mittlerer Härte und geringer Abrasivität geeignet. Ein Backenbrecher zerkleinert durch Druck und ist die bessere Primärwahl für hartes, abrasives Gestein wie Granit und Basalt, wo ein Prallbrecher rasch verschleißen würde. Die Wahl wird hauptsächlich durch Härte und Abrasivität des Aufgabeguts bestimmt: Wo das Aufgabegut Kalkstein ist und ein kubisches Produkt gefordert wird, ist der Prallbrecher die effizientere Option; wo das Aufgabegut hart oder abrasiv ist, bietet der Backenbrecher niedrigere Verschleißkosten.

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