Der Backenbrecher CJC-140 ist die größte Primärbrechmaschine im CONSTMACH-Programm, gebaut für Bergbau- und Steinbruchbetrieb mit maximalem Volumen. Dieser Abschnitt behandelt das verarbeitbare Aufgabematerial, die erzeugten Produkte, die Branchen sowie die Betriebs- und Wartungsaspekte in dieser Größenordnung.
Welche Materialien kann der CJC-140 verarbeiten?
Der CJC-140 ist für die Primärzerkleinerung des härtesten, abrasivsten Gesteins und Bergbaumaterials ausgelegt, darunter:
- Granit, Basalt und anderes hartes magmatisches Gestein
- Dichtes Bergbauerz
- Kalkstein und Dolomit
- Sehr große Steinbruchblöcke
Die Aufgabeöffnung von 1.400 x 1.100 mm nimmt die größten Rohblöcke des gesamten Programms auf und minimiert die Vorzerkleinerung. Die Druckzerkleinerung macht ihn geeignet für das härteste, abrasivste Erz und Gestein bei maximalem Durchsatz.
Welche Produkte erzeugt er?
Der CJC-140 erzeugt ein grobes, ungesiebtes Primärprodukt, dessen Maximalkorngröße durch den Austragsspalt (120-280 mm) bestimmt wird. Dieses Material speist die nachfolgenden Sekundär- und Tertiärbrecher sowie Siebe, die fertige Gesteinskörnungsfraktionen oder dimensioniertes Prozessgut erzeugen. Der grobe Austragsspaltbereich entspricht der Rolle der Maschine mit maximaler Kapazität: weitere Einstellungen treiben den Durchsatz Richtung des oberen Werts von 850 t/h, während engere Einstellungen den nachgelagerten Stufen ein gleichmäßigeres Aufgabegut liefern.
Welche Branchen nutzen diesen Brecher?
- Große Bergbau- und Mineralaufbereitungsbetriebe
- Hochvolumige Steinbrüche und Aufbereitungsanlagen
- Großversorgung von Infrastrukturprojekten mit Gesteinskörnung
- Materialaufbereitung schwerer Güter bei maximaler Kapazität
Mit rund 52.000 kg und einem 200-kW-Antrieb ist er den Standorten mit dem höchsten Volumen vorbehalten, an denen die Primärstufe niemals zum Engpass werden darf.
Wie werden Verschleißteile gemanagt?
Die festen und beweglichen Backenplatten aus Manganstahl tragen den Verschleiß. Bei den Tonnagen, die dieser Brecher bewältigt, ist das Plattenmanagement eine geplante Wartungsdisziplin: Platten werden gewendet, um die Lebensdauer zu verlängern, und während geplanter Stillstände ausgetauscht, um ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden. Die Wangenplatten, die die Seitenwände der Brechkammer schützen, sind ebenfalls wartungsfähig. Die Druckplatte wirkt als mechanische Sicherung und bricht, um die Maschine zu schützen, falls unzerkleinerbares Fremdmetall in die Kammer gelangt. Es ist übliche Praxis, Ersatz-Backenplatten vor Ort zu lagern, da Wechsel an einer Maschine dieser Größe erhebliche geplante Ausfallzeit beanspruchen.
Was ist während des Betriebs zu beachten?
Eine Blockaufgabe (Choke Feeding) hält die Kammer für ein gleichmäßiges Produkt und gleichmäßigen Backenverschleiß gefüllt, was bei maximaler Tonnage unerlässlich ist. Der Austragsspalt sollte nach jedem Plattenwechsel mit dem hydraulischen Mechanismus überprüft werden. Zuverlässige Schmierung, korrekte Antriebsspannung und ein ausgewuchtetes Schwungrad sind entscheidend für einen ruhigen Lauf bei der Schwungraddrehzahl von 220 U/min unter der höchsten Last im gesamten Programm. Eine schwere Vibrations-Grizzly-Vorabscheidung vor dem Brecher scheidet Feinanteile aus und dosiert das Aufgabegut, schützt die Backen und stabilisiert den hohen Durchsatz.
Backenbrecher versus Prallbrecher
Der CJC-140 zerkleinert durch Druck und ist die richtige Primärmaschine für das härteste, abrasivste Gestein und Erz bei maximaler Kapazität. Ein Primärprallbrecher zerkleinert durch Schlag und liefert ein kubisches Produkt sowie ein hohes Zerkleinerungsverhältnis, eignet sich aber für weicheres Kalksteinaufgabegut und verschleißt bei abrasivem Gestein rasch. Für die größten Hartgesteins-Bergbau- und Steinbruchaufgaben ist der Backenbrecher die dauerhafte, verschleißärmere Primärlösung, da seine Druckwirkung dichtes, hochfestes Material verarbeitet, ohne den raschen Schlagleistenverschleiß, den abrasives Erz in einem Prallbrecher verursachen würde.




