Der CJC-130 Backenbrecher ist eine schwere Primärbrecher-Maschine für große Steinbrüche und Bergwerke. Dieser Abschnitt behandelt das verarbeitbare Aufgabematerial, die erzeugten Produkte, die bedienten Branchen sowie die Betriebs- und Wartungsaspekte in dieser Größenordnung.
Welche Materialien kann der CJC-130 verarbeiten?
Der CJC-130 ist für die Primärzerkleinerung von hartem, abrasivem Gestein und Bergbaumaterial ausgelegt, darunter:
- Granit, Basalt und andere harte Eruptivgesteine
- Dichtes Bergbauerz
- Kalkstein und Dolomit
- Große Bruchsteine und Flusskies
Die 1.300 x 1.000 mm große Aufgabeöffnung nimmt sehr große Rohblöcke aus dem Abbau auf und verringert den Bedarf an Vorzerkleinerung. Die Kompressionszerkleinerung macht ihn bei hoher Tonnage gut geeignet für dichtes, abrasives Erz und hochfestes Gestein.
Welche Produkte erzeugt er?
Der CJC-130 erzeugt ein grobes, ungesiebtes Primärprodukt, dessen Höchstkorngröße durch den Austragsspalt (100-280 mm) festgelegt wird. Dieses Material wird an Sekundär- und Tertiärbrecher sowie Siebe weitergegeben, die fertige Gesteinskörnungsfraktionen oder aufbereitetes Prozessmaterial erzeugen. Der grobe Austragsspalt-Bereich spiegelt die Rolle der Maschine als hochkapazitäre Primärstufe wider: weitere Einstellungen treiben den Durchsatz Richtung Obergrenze, während engere Einstellungen ein gleichmäßigeres Aufgabematerial für die nachgeschalteten Stufen liefern.
Welche Branchen nutzen diesen Brecher?
- Große Steinbrüche und Gesteinskörnungsanlagen mit hohem Volumen
- Bergbau- und Aufbereitungsbetriebe
- Bedeutende Bau-Gesteinskörnungsproduktion
- Schweres Abbruchrecycling im großen Maßstab
Mit etwa 42.500 kg und einem 160-kW-Antrieb wird er dort eingesetzt, wo ein einzelner Primärbrecher eine bedeutende Anlage kontinuierlich versorgen muss.
Wie werden Verschleißteile verwaltet?
Die feste und die bewegliche Brechbacke aus Manganstahl tragen den Verschleiß. Bei dieser Tonnage ist das Backenmanagement eine geplante Wartungstätigkeit: Backen werden gewendet, um ihre Lebensdauer zu verlängern, und während planmäßiger Stillstände ausgetauscht. Die Wangenplatten, die die Kammerseitenwände schützen, sind ebenfalls Verschleißteile. Die Kniehebelplatte dient als mechanische Sicherung und bricht, um die Maschine zu schützen, falls unzerkleinerbares Fremdmetall in die Kammer gelangt. Ein Bestand an Ersatzbrechbacken hält die langen Wechselzeiten, die eine schwere Maschine erfordert, innerhalb der geplanten Stillstandsfenster.
Was ist während des Betriebs zu beachten?
Kammerfüllende Beschickung hält die Kammer für gleichmäßiges Produkt und ebenmäßigen Backenverschleiß voll, was bei hoher Tonnage entscheidend ist. Der Austragsspalt sollte nach jedem Backenwechsel mit dem hydraulischen Mechanismus überprüft werden. Zuverlässige Schmierung, korrekte Antriebsspannung und ein ausgewuchtetes Schwungrad sind bei der Schwungraddrehzahl von 220 U/min unter hoher Last für einen reibungslosen Betrieb unerlässlich. Eine schwere vorgeschaltete Grizzly-Vibrorinne siebt Feinanteile aus und dosiert die Beschickung, schützt die Backen und stabilisiert den hohen Durchsatz.
Backenbrecher versus Prallbrecher
Der CJC-130 zerkleinert das Material durch Kompression und ist die richtige Primärmaschine für hartes, abrasives Gestein und Erz bei hoher Kapazität. Ein Primärprallbrecher zerkleinert durch Schlag für ein kubisches Produkt und einen hohen Zerkleinerungsgrad, eignet sich aber für weicheres Kalksteinmaterial und verschleißt bei abrasivem Gestein schnell. Für großen, harten Bergbau- und Steinbruchbetrieb ist der Backenbrecher die langlebige, verschleißarme Primärlösung, da seine Kompressionswirkung dichtes, hochfestes Material verarbeitet, ohne den schnellen Prallleistenverschleiß, den abrasives Erz einem Prallbrecher zufügen würde.




