Der CJC-110 Backenbrecher ist eine Primärbrecher-Maschine mit hoher Kapazität. Dieser Abschnitt beschreibt die verarbeitbaren Aufgabematerialien, die erzeugten Produkte, die bedienten Branchen sowie die Betriebs- und Wartungsfaktoren für den Großeinsatz.
Welche Materialien kann der CJC-110 verarbeiten?
Der CJC-110 ist für die Primärzerkleinerung von hartem, abrasivem Naturgestein und recyceltem Material ausgelegt, darunter:
- Granit, Basalt und andere harte Eruptivgesteine
- Kalkstein und Dolomit
- Flusskies und Bruchsteine
- Große Stahlbeton- und Abbruchmengen im Recycling
Die 1.100 x 850 mm große Aufgabeöffnung nimmt größere Brocken auf als die Modelle mittlerer Kapazität und verringert den Bedarf an Vorzerkleinerung. Die Kompressionszerkleinerung macht ihn bei anhaltend hoher Tonnage gut geeignet für abrasives, hochfestes Gestein.
Welche Produkte erzeugt er?
Der CJC-110 erzeugt ein grobes, ungesiebtes Primärprodukt mit einer Höchstkorngröße, die durch den Austragsspalt (60-200 mm) festgelegt wird. Dieses Material wird an Sekundärbrecher und Siebe weitergegeben, die fertige Beton- und Asphaltgesteinskörnungsfraktionen, Unterbaumaterial und feinere Produkte erzeugen. Der breite Austragsspalt-Bereich ermöglicht es Betreibern, die Maschine entweder auf maximalen Durchsatz bei grober Höchstkorngröße oder auf eine engere Kornverteilung auszurichten, die die Sekundärstufe entlastet.
Welche Branchen nutzen diesen Brecher?
- Große Steinbrüche und Gesteinskörnungsanlagen mit hoher Kapazität
- Bedeutende Beton- und Asphaltgesteinskörnungsproduktion
- Bau- und Abbruchrecycling im großen Maßstab
- Bergbau und Aufbereitung
Mit etwa 33.000 kg und einem 132-kW-Antrieb ist er das Arbeitspferd unter den Primärbrechern für Betreiber, die durchgehende, hochvolumige stationäre Anlagen betreiben.
Wie werden Verschleißteile verwaltet?
Die feste und die bewegliche Brechbacke aus Manganstahl sind die wichtigsten Verschleißteile. Bei den Tonnagen, die dieser Brecher verarbeitet, ist das Verschleißmanagement eine geplante Tätigkeit: Backen werden gewendet, um ihre Lebensdauer zu verlängern, und anschließend während planmäßiger Stillstände ausgetauscht. Die Wangenplatten, die die Kammerseitenwände schützen, sind ebenfalls Verschleißteile. Die Kniehebelplatte dient als mechanische Sicherung und bricht, um die Maschine zu schützen, falls unzerkleinerbares Fremdmetall in die Kammer gelangt. Ersatzbrechbacken vor Ort halten Wechsel bei hoher Tonnage kurz und planbar.
Was ist während des Betriebs zu beachten?
Kammerfüllende Beschickung hält die Kammer für gleichmäßiges Produkt und ebenmäßigen Backenverschleiß voll, was bei hoher Tonnage noch wichtiger ist. Der Austragsspalt sollte nach jedem Backenwechsel mit dem hydraulischen Mechanismus überprüft werden. Zuverlässige Schmierung, korrekte Antriebsriemenspannung und ein ausgewuchtetes Schwungrad sind bei der Schwungraddrehzahl von 230 U/min und den hohen Lasten für einen reibungslosen Betrieb unerlässlich. Eine schwere vorgeschaltete Grizzly-Vibrorinne siebt Feinanteile aus und reguliert die Beschickung, schützt die Backen und stabilisiert den Durchsatz. Die Überwachung des Backenverschleißes und die regelmäßige Neueinstellung des Austragsspalts halten die Produktgröße konstant, während die Backen verschleißen.
Backenbrecher versus Prallbrecher
Der CJC-110 zerkleinert das Material durch Kompression und ist die geeignete Primärmaschine für hartes, abrasives Gestein bei hoher Kapazität. Ein Primärprallbrecher zerkleinert durch Schlag und bietet ein kubisches Produkt und einen hohen Zerkleinerungsgrad, eignet sich aber für weicheres, kalksteinartiges Aufgabematerial und verursacht bei abrasivem Gestein höhere Verschleißkosten. Für große Granit- oder Basaltbetriebe bleibt der Backenbrecher die langlebige, verschleißarme Primärwahl, da seine Kompressionswirkung hochfestes Gestein bewältigt, ohne den schnellen Prallleistenverschleiß, den ein Prallbrecher erleiden würde.




