Der CONSTMACH Hydraulikhammer ist ein auslegermontierter hydraulischer Felsbrecher, der am Aufgabepunkt einer Brechanlage installiert wird, um Überkornblöcke vor dem Primärbrecher zu zerkleinern. Die folgenden Abschnitte erläutern, was er leistet, wo er eingesetzt wird, wie er gesteuert wird, seine wichtigsten technischen Daten sowie seine Integration in die Primärbrechstufe.
Was leistet der Hydraulikhammer?
Er zerkleinert Überkornmaterial, das für den Primärbrecher zu groß ist. Mit einem hydraulisch angetriebenen Schlagwerkzeug zerbricht er Blöcke am Aufgabetrichter oder Bunker auf Größen, die der Brecher aufnehmen kann, sodass der Materialfluss in die Anlage aufrechterhalten und Verstopfungen im Primärbrecher vermieden werden.
Wo wird er in der Anlage eingesetzt?
- Über dem Aufgabetrichter, Bunker oder Grizzly des Primärbrechers am Aufgabepunkt der Linie positioniert.
- Auslegermontiert mit einem Arbeitswinkel von 360 Grad und einer maximalen Reichweite von 9.000 mm, sodass er den Bunkerbereich von einer festen Station aus abdeckt.
- Fungiert als erste Interventionslinie gegen Überkorn vor dem Primärbrecher.
Ist er ein Brecher?
Nein. Er ist eine unterstützende Komponente, kein Brecher. Er reduziert nicht die Menge des Aufgabematerials, sondern zerkleinert lediglich die größten Überkornblöcke, damit sie in den Primärbrecher gelangen können, der dann die eigentliche Zerkleinerung durchführt.
Wie wird er gesteuert?
Der Brecher wird per Fernbedienung betrieben. CONSTMACH bietet sowohl eine Funkfernsteuerung als auch eine manuelle Ventilsteuerung, sodass der Bediener das Material aus sicherer Entfernung zum Bunker zerkleinern oder, sofern die Standortbedingungen es erfordern, eine direkte Ventilsteuerung nutzen kann.
Was sind die wichtigsten technischen Daten?
- Modell: CHB-400, Betriebsgewicht 350 kg.
- Werkzeugdurchmesser 68 mm; Elektromotor 18,5 kW.
- Betriebsdruck 100-150 bar; Durchflussmenge 50-80 Liter.
- Maximale Reichweite 9.000 mm; Arbeitswinkel 360 Grad.
- S355J2-Stahlkonstruktion, OMT 25-Mikron-Filtration, R2- (Bezek-) Schläuche.
Wie ist er in den Primärbrecher integriert?
Der Brecher wird so eingestellt, dass sein Arbeitsbereich den Aufgabetrichter oder Grizzly vor dem primären Backen- oder Prallbrecher abdeckt. Durch das Abfangen von Überkorn am Bunker reduziert er Beschickungsunterbrechungen und macht den Brecherverschleiß besser vorhersehbar, was einen gleichmäßigen Durchsatz unterstützt. Er ergänzt die primäre Brech- und Siebanlage, statt eine Brechstufe zu ersetzen.




